Traumwetter an Ostern: Vorsicht, Sonnenbrand!

Verena Elson

Sonne pur und Temperaturen über 20 Grad – traumhafte Wetteraussichten verdoppeln unsere Vorfreude auf das lange Osterwochenende. Doch Vorsicht: Die Frühlingssonne ist keineswegs harmlos.

Eine Frau liegt in einer Hängematte in der Sonne
Die Frühlingssonne ist keineswegs harmlos – im April ist die Haut meist noch nicht an die Sonne gewöhnt und verbrennt noch schneller Foto:  Enes Evren/iStock

Endlich wieder draußen sitzen! Wenn sich an Ostern die Familie versammelt, werden die Gartenmöbel rausgeholt und der Kaffeetisch im sonnigsten Teil des Gartens gedeckt. An Sonnenschutz wird dabei häufig nicht gedacht; es ist ja nur die Frühlingssone, die kann so aggressiv noch nicht sein – oder?

Doch – auch die Frühlingssonne kann Sonnenbrand auslösen. Der sogenannte UV-Index (UVI) gibt Auskunft darüber, wie hoch die hautschädigende UV-Strahlung zu einem bestimmten Zeitpunkt im Jahr ist. Je höher der UVI ist, desto größer ist die Gefahr eines Sonnenbrandes. Der angegebene Wert bezieht sich immer auf die Strahlenbelastung in der Mittagszeit. Während der UVI beispielsweise in Berlin in den Wintermonaten bei 0 bis 1 liegt, erreicht er in den Hochsommermonaten Juni und Juli typischerweise Werte um 7. Im April liegt er immerhin bei etwa 4 – ab Werten um 3 empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz Schutzmaßnahmen vor der Sonne. Wer sich bei sonnigem Wetter im Freien aufhält, sollte sich also auch im April schon schützen.

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Wie schütze ich mich am besten?

Auch in der Frühlingssonne ist ein umfangreicher Sonnenschutz wichtig: Die Mittagssonne meiden, Kopfbedeckung und Sonnenbrille (mit UV-Schutz) tragen, eine halbe Stunde vor dem Rausgehen gründlich eincremen. Dabei keine freiliegenden Körperstellen vernachlässigen: Lippen, Ohren und die Zwischenräume zwischen den Zehen werden beim Eincremen häufig vergessen.

 

Gut für den Haussegen: Frühlingsgefühle an Ostern

Wenn die Tage länger werden, kommt bei vielen ein Hochgefühl auf – Probleme und Sorgen wiegen weniger schwer, der Alltag wird mit mehr Schwung und Motivation angegangen. Diese sogenannten Frühlingsgefühle sind keineswegs pure Einbildung – denn die erhöhte Menge Tageslicht wirkt sich auf unseren Hormonhaushalt aus. Sie führt zunächst dazu, dass die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin verringert wird. Das Glückshormon Serotonin und die Botenstoffe Dopamin und Noradrenalin werden dagegen verstärkt produziert – mit dem Ergebnis, dass wir uns aktiver und glücklicher fühlen. Vielleicht ist das auch ein Grund, warum an Ostern der Haussegen nicht so oft schief hängt wie an den Weihnachtstagen.

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