Diese alten Gemüsesorten gehören JETZT in unsere Küche

Phyllis Kuhn

Topinambur

Der exotisch klingende Name dieses Korbblütlers leitet sich vom indianischen Volk der Tupinambá ab. Dieser Name entstand jedoch nur zufällig, da sich Vertreter dieses brasilianischen Indianerstammes gerade zu Besuch in Frankreich befanden, als die Knolle dort Anfang des 17. Jahrhunderts erstmalig auftauchte. Ihren Ursprung hat sie eigentlich in Nord- und Mittelamerika und wurde von dort durch französische Auswanderer in die alte Heimat geschickt. Die mit der Sonnenblume verwandte Pflanze hat jedoch im Sommer nicht nur schöne gelbe Blüten, sondern auch äußerst schmackhafte Knollen. Diese ähneln geschmacklich der Artischocke. Topinambur kann ungeschält in Rohkostsalaten oder als Beilage gegessen werden. Als Chips verarbeitet bietet sie eine gesunde Alternative zu klassischen Kartoffelchips. Durch ihren hohen Gehalt an Inulin, einem wasserlöslichen Ballaststoff, ist sie nicht nur sättigend, das Inulin wirkt außerdem als Präbiotikum und schafft somit aktiv eine gesunde Darmflora.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.