Tomatenmark: So gesund ist die rote Paste

Redaktion PraxisVITA

Tomatenmark ist in der Küche ein gesunder Allrounder. Denn nicht nur geschmacklich kann die Paste überzeugen, sondern sie verfügt auch über wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Was jeder über Tomatenmark wissen sollte.

Tomatenmark auf einem Löffel angerichtet
Nicht jeder weiß, wie gesund Tomatenmark eigentlich ist Foto:  Pinkybird
Inhalt
  1. Ein Klassiker beim Kochen: Tomatenmark
  2. Tomatenmark – was ist drin?
  3. Tomatenmark: Nährwerte auf einen Blick (100 Gramm)
  4. Deshalb ist Tomatenmark so gesund
  5. Anleitung: Gesundes Tomatenmark selbst machen
  6. Was ist beim Verzehr von Tomatenmark zu beachten?
  7. Tomatenmark ist gesund und leicht herzustellen

Tomatenmark findet man in jeder Küche. Doch wie gesund ist das Konzentrat aus Tomaten? Alles Wissenswerte über die geschmacksintensive Paste.

 

Ein Klassiker beim Kochen: Tomatenmark

Für unzählige Rezepte wird Tomatenmark verwendet: Die rote Paste findet in Saucen, Suppen oder Aufläufen Verwendung. Dabei handelt es sich um ein Konzentrat aus Tomaten, das in nahezu jedem Supermarkt in Tuben, Dosen oder Gläsern angeboten wird. Der intensive Tomatengeschmack sorgt für die nötige Würze beim Kochen. Doch Tomatenmark besticht nicht nur durch seinen Geschmack – es ist auch sehr gesund.

 

Tomatenmark – was ist drin?

Zu den Inhaltsstoffen des Tomatenmarks zählen in der Regel lediglich Tomaten und Salz. Manche Produkte werden aber auch mit zusätzlichen Zutaten wie Basilikum, Chili oder Gemüse angeboten.

Übersicht Tomaten-Esser leben länger

 

Tomatenmark: Nährwerte auf einen Blick (100 Gramm)

  • Kalorien: 110
  • Kohlenhydrate: 18 Gramm
  • Fett: 0,5 Gramm
  • Proteine: 6 Gramm
 

Deshalb ist Tomatenmark so gesund

In Tomaten stecken zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe, die auch im Tomatenmark zu finden sind. Was Tomatenmark so besonders gesund macht, ist Lycopin: Der sekundäre Pflanzenstoff zählt zu den Carotinoiden und verleiht der Tomate ihr charakteristisches Rot. Je reifer und röter die Frucht ist, desto mehr Lycopin findet man darin. Der Stoff bringt eine antioxidative Wirkung mit sich. Er wirkt gegen sogenannte freie Radikale und schützt dadurch vor Krebs und vorzeitigen Alterungsprozessen. Der Lycopin-Gehalt bei Tomatenmark und passierten Tomaten ist wesentlich höher als bei frischen Tomaten. Die verwendeten Tomaten sind nämlich nicht nur besonders reif, sondern werden bei der Verarbeitung auch erhitzt. Dadurch kann es der Körper besser aufnehmen.

 

Anleitung: Gesundes Tomatenmark selbst machen

Besonders gesund ist selbstgemachtes Tomatenmark – schließlich können Sie so sichergehen, dass Tomaten von besonders guter Qualität im Konzentrat landen. Für das Rezept benötigen Sie mindestens ein Kilo sehr reife Tomaten. Weil der Ertrag am Ende relativ gering ist, lohnt sich auch die Zubereitung einer noch größeren Menge.

  1. Schritt: Zunächst waschen Sie die Tomaten. Dann schneiden Sie die Früchte kreuzförmig am Strunk ein und geben sie einige Minuten in kochendes Wasser. Sobald sich die Schale löst, nehmen Sie die Tomaten heraus, um sie unter kaltem Wasser abzuschrecken.
  2. Schritt: Entfernen Sie die Haut der Tomaten. Anschließend vierteln sie die Tomaten und entfernen den Strunk und die Kerne.
  3. Schritt: Jetzt geben Sie das Tomatenfruchtfleisch in einen Topf und erhitzen es unter häufigem Rühren für 15 bis 30 Minuten je nach gewünschter Konzentration. Geben Sie Salz und nach Belieben eine Prise Zucker hinzu, bevor Sie die Tomaten pürieren.
  4. Schritt: Als nächstes wird die Sauce in ein feinmaschiges Sieb über eine Schüssel gegeben. Alternativ können Sie auch ein grobmaschiges Sieb verwenden, das sie vorher mit einem sauberen Geschirrhandtuch auslegen. Lassen Sie die Tomaten über Nacht abtropfen.
  5. Schritt: Am nächsten Tag verschließen Sie das Tomatenmark luftdicht in sauberen Einmachgläsern. Um das Erzeugnis möglichst lange haltbar zu machen, werden die geschlossenen Gläser mit dem Tomatenmark noch einmal im Backofen (140°C) oder in einem heißen Wasserbad für etwa 10 Minuten eingekocht.
  6. Schritt: Lassen Sie die Gläser abkühlen. Anschließend können sie kühl gelagert werden, zum Beispiel in der Vorratskammer oder im Kühlschrank.

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Was ist beim Verzehr von Tomatenmark zu beachten?

Manche Menschen können gar nicht genug von der roten Tomatenpaste bekommen. Im Grunde kann Tomatenmark nach Belieben verzehrt werden – ob beim Kochen oder einfach auf dem Brot. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass sich in dem Produkt relativ viel natürlicher Zucker befindet. Auf 100 Gramm Tomatenmark kommen rund 18 Gramm Zucker. Auch verhältnismäßig viel Salz steckt im Mark, weshalb Sie beim zusätzlichen Salzen sparsam sein sollten. Vorsicht ist außerdem geboten bei Menschen mit Histaminintoleranz: In Tomatenmark befinden sich Histamine.

 

Tomatenmark ist gesund und leicht herzustellen

Tomatenmark verfügt über einen kräftigen Geschmack und ist dazu sehr gesund. Die rote Paste ist in jedem Supermarkt zum kleinen Preis erhältlich. Besonders punkten kann Tomatenmark durch seinen hohen Gehalt des sekundären Pflanzenstoffes Lycopin, der vor freien Radikalen schützt. Zu den Nachteilen gehört jedoch der verhältnismäßig hohe Anteil an natürlichem Zucker, weshalb das Produkt bei einer zuckerarmen Ernährung nicht unbedingt in rauen Mengen verzehrt werden sollte. Tomatenmark lässt sich auch ganz einfach selbst herstellen: Große Mengen Tomaten können kinderleicht gekocht, püriert und in Gläsern eingemacht werden – fertig ist das selbstgemachte, gesunde Tomatenmark.

 

Quelle:

Tomatenmark selber machen – so geht’s, in: lecker.de

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