Tinnitus-Symptome: verschiedene Arten von Ohrgeräuschen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung
  7. 7. Das sagt der Experte

Genau genommen gibt es keine Tinnitus-Symptome – Tinnitus ist selbst ein Symptom. Der Begriff fasst Ohrensausen und/oder Ohrgeräusche verschiedenster Ausprägung zusammen. PraxisVITA erklärt, welche dazu gehören.

 

Tinnitus-Symptome: Ohrgeräusche

Manche Betroffenen nehmen eher ein dunkles Summen, Brummen oder Rauschen im Ohr wahr. Andere haben eher Tinnitus-Symptome wie ein Knacken, hohes Pfeifen oder Piepen im Ohr. 

Außerdem wichtig: Tinnitus-Symptome können sich verändern. Die Lautstärke der Ohrgeräusche kann variieren, manchmal entstehen mehr oder weniger lange „stille“ Pausen. Wenn verengte Blutgefäße die Ursache sind, treten die Geräusche mitunter sogar im selben Rhythmus wie der Herzschlag auf (pulssynchroner Tinnitus).

Frau hat Schlafstörung durch Tinnitus-Symptome
Schlaf- und Konzentrationsstörungen gehören zu den häufigsten begleitenden Tinnitus-Symptomen© Getty images
 

Begleitende Tinnitus-Symptome

Ob Ohrensausen, Schwindel oder Pfeifen und Rauschen im Ohr – manche Betroffene leiden extrem unter ihren Tinnitus-Symptomen. Je nach persönlichem Leidensdruck teilen Ärzte den Tinnitus in vier Schweregrade ein:

 

Kompensierter Tinnitus: Symptome

  • Grad I: Die Betroffenen leben gut mit dem Tinnitus. Es besteht kein Leidensdruck.
  • Grad II: Nur bei Stille werden die Ohrgeräusche bewusst wahrgenommen. In stressigen oder belastenden Situationen stört der Tinnitus – sonst nicht.
Tinnitus-Symptome durch zerstörte Haarzellen
Zerstörte Haarzellen im Innenohr können Tinnitus-Symptome hervorrufen: Rund 40 000 sitzen in der menschlichen Hörschnecke, sie wandeln Schallwellen in elektrische Impulse um, die das Gehirn als Töne wahrnimmt© Corbis
 

Dekompensierter Tinnitus: Symptome

  • Grad III: Die Betroffenen fühlen sich dauerhaft beeinträchtigt, der Tinnitus schränkt sie emotional, geistig und auch körperlich ein.
  • Grad IV:  Es kommt zur völligen Dekompensation – einfach gesagt: Der Patient ist durch den Tinnitus nervlich am Ende. Ist dieser Schweregrad erreicht, führt der Tinnitus typischerweise zur Berufsunfähigkeit.
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