Taubheitsgefühl, Neurodermitis... – Das hat mir wirklich geholfen!

Immer häufiger leiden Patienten unter falschen Behandlungsmethoden
Taubheitsgefühl, Kribbeln in den Beinen, Neurodermitis – immer häufiger leiden Patienten unter falschen Behandlungsmethoden © Fotolia

Fehldiagnosen, Unkenntnis, wirkungslose Therapien – immer häufiger leiden Patienten unter falschen Behandlungsmethoden. Praxisvita zeigt, wie sie ihre Krankheit doch noch besiegen konnten.

 

Warum eine Zahnschiene gut für den Rücken ist

Es fing mit einem Autounfall an. Durch den starken Aufprall hatte ich ein Schleudertrauma erlitten. Das ist sicher schnell vorbei, dachte ich. Doch die Nackenschmerzen verschwanden nicht. Im Gegenteil, sie wurden so stark, dass ich sogar ein Kribbeln und ein Taubheitsgefühl in den Armen und Händen verspürte. Mein Hausarzt hatte keine Erklärung dafür und verschrieb mir starke Schmerzmittel. Erst meine Zahnärztin entdeckte die wahre Ursache. Das Röntgenbild zeigte eine deutliche Fehlstellung meines Kiefers. Durch das Schleudertrauma hatte er sich verschoben. Das war der Grund, warum ich so verspannt war. Die Kieferorthopädin fertigte mir zwei Zahnschienen an, eine für den Tag und eine für die Nacht. 6000 Euro hat mich das gekostet. Aber es hat sich gelohnt. Seit ich die Zahnschienen trage, bessert sich die Fehlstellung des Kiefers von Monat zu Monat. Die Verspannungen in der Schulter und im Nacken sind fast verschwunden.

 

Wie blaues Licht Neurodermitis heilt

Seit früher Kindheit litt ich unter Neurodermitis. Überall auf meinem Körper war der schuppige Ausschlag zu sehen, sogar im Gesicht! Als Kind schämte ich mich für mein Aussehen, und der Juckreiz machte mich wahnsinnig! Viele Jahre nahm ich hohe Dosen Kortison, als Salbe und als Tabletten, um die überaktive Immunreaktion meiner Haut zu bremsen. Die Nebenwirkungen blieben nicht aus, ich wurde immer dicker und konnte kaum noch schlafen. Ein befreundeter Dermatologe empfahl mir die Lichtimpfung. Bei dieser Therapie werden entzündete weiße Blutkörperchen in der Haut mit speziellem Blaulicht abgetötet. Ich entschied mich für die Behandlung, und es ging mir schon nach wenigen Sitzungen viel besser. Nach zwei Jahren wurde die Bestrahlung wiederholt, und heute ist der Ausschlag komplett weg! Jetzt weiß ich, wie schön es ist, ohne Juckreiz zu leben! Die Behandlung hat mich zwar 900 Euro gekostet, das war es mir aber wert.

 

So stoppt eine kleine Feder Arthrose-Schmerzen im Knie

Alles begann mit starken Schmerzen im Knie, die immer schlimmer wurden. Mein Orthopäde diagnostizierte eine Arthrose im Gelenk. Mein Knorpel hatte sich abgerieben, und die Knochen stießen bei der kleinsten Belastung aneinander. Als selbst Schmerzmittel, Krankengymnastik und Massagen nicht mehr halfen, entschied ich mich für eine neuartige OP. Innerhalb von 45 Minuten wurde mir eine sogenannte Kine-Spring-Entlastungsfeder über zwei kleine Schnitte am Knie implantiert. Sie wird außen an Oberschenkel- und Schienbeinknochen geschraubt und federt so den Druck auf das Gelenk ab. Mit ihrer Hilfe kann ich heute sogar wieder Sport treiben und habe keine Schmerzen mehr! Die OP wurde vollständig von der Kasse gezahlt.

 

So verschwinden Krampfadern ohne Narben

Schon meine Mutter litt unter Krampfadern. Ich hatte die Veranlagung einfach geerbt. Kurze Röcke trug ich schon seit langer Zeit nicht mehr. Vor drei Jahren ließ ich mich ausführlich in der Klinik Fleetinsel beraten und fasste den Entschluss, mich operieren zu lassen. Bei dem sogenannten Stripping-Verfahren werden die erkrankten Abschnitte der Vene mit kleinen Schnitten entfernt. Der Zugang erfolgte dabei über einen kleinen Schnitt im Bereich meiner Leiste. Unter örtlicher Betäubung dauerte alles etwa 30 Minuten. Danach hatte ich zwar für ein paar Tage leichte Schmerzen, aber mein Bein sah endlich wieder richtig gut aus! Die OP hat noch nicht mal Narben hinterlassen! Ich war so überzeugt, dass ich mir vor einem Jahr eine weitere Krampfader entfernen ließ. Meine Kasse zahlt solche Behandlungen.

 

Wie eine Amalgam-Entgiftung die Nerven heilt

Mit Ende 30 bekam ich plötzlich starke Nervenschmerzen in Armen und Beinen. Mein Arzt diagnostizierte bei mir eine Polyneuropathie und verschrieb mir Schmerzmittel, sogar Morphium. Mich befriedigte die Therapie nicht, denn ich wollte wissen, woher die starken Nervenschmerzen kamen, und war auch nicht länger bereit, die starken Nebenwirkungen der Medikamente hinzunehmen. Auf der Suche nach Alternativen wendete ich mich an einen Heilpraktiker. Ich war überrascht, als mich dieser auf Zahnfüllungen ansprach. Er erklärte mir, dass Amalgamplomben mit der Zeit eine Vergiftung und so die Polyneuropathie auslösen können. Tatsächlich hatte ich zwei solcher Füllungen, die ich sofort beim Zahnarzt entfernen ließ. Gleichzeitig empfahl mir mein Heilpraktiker eine Amalgam-Entgiftungs-Kur. Dafür nahm ich sechs Monate lang Kapseln ein, die das Schwermetall binden und ausleiten. Heute habe ich kaum noch Beschwerden und gehe regelmäßig schwimmen. Der Sport hilft mir, meine Muskulatur wieder aufzubauen. Ich fühle mich viel besser!

 

Weshalb Asthmatiker in den Bergen tief durchatmen sollten

Als Folge einer heftigen Erkältung zog ich mir einen Schaden an den Bronchien zu. Seitdem blieb mir schon nach wenigen Schritten die Luft weg. Im Urlaub empfahl mir eine Anwohnerin, den örtlichen Salzheilstollen zu besuchen. Meine chronische Bronchitis würde sich dort bessern, sagte sie. Ich vereinbarte einen Beratungstermin mit dem leitenden Arzt des Stollens. Er erklärte mir, dass die hohe Luftfeuchtigkeit und die Wärme im Berg antiallergisch und krampflösend wirken, die Abwehr stärken und die Bronchialschleimhaut beruhigen. Das Edelgas Radon, das in der Stollenluft enthalten ist, aktiviert Immunzellen und regt die Zellreparatur an. Schon nach den ersten Besuchen fühlte ich mich deutlich besser. Seit acht Jahren fahre ich regelmäßig hin und brauche nun keine Medikamente mehr!

 

So wird das Herz in zwei Wochen infarktsicher

Vor einem Jahr spürte ich nachts plötzlich einen seltsamen Schmerz im Brustkorb. Ein Kardiologe entdeckte tatsächlich ein verengtes Herzkranzgefäß. Ich bekam Angst, dass sich das Gefäß ganz verschließen würde. Mein Vater ist an einem Infarkt gestorben! Ich las von einer neuen Behandlungsmethode für Risiko-Patienten, die im Schwarzwald durchgeführt wird. Er nahm bei mir eine Art biologischen Bypass vor. Bei der Behandlung werden winzige Gefäße am Herzen ohne Operation vergrößert. Im Notfall können diese dann die Blut-Versorgung komplett übernehmen. Zwei Wochen verbrachte ich in der Klinik und trug dort sechs Mal pro Woche für eine Stunde aufblasbare Spezialhosen. Diese bewegen das Blut in Richtung Herz und führen dort durch den erhöhten Druck zur Ausbildung von Umgehungs-Kreisläufen. Die Behandlung hat gut angeschlagen, alle meine Herzkranzgefäße haben sich wieder geweitet. Seitdem kann ich endlich beruhigt schlafen und muss keine Angst mehr haben.

 

Wie Ultraschall Krebszellen schonend vernichtet

Als bei meinem Mann Prostatakrebs diagnostiziert wurde, war das ein Schock. Gerhard wollte sich partout nicht operieren lassen. Er hatte Angst, durch eine OP inkontinent oder gar impotent zu werden. Erst als sein Arzt ihm eine neue Ultraschall-Methode empfahl, bei der die Risiken nicht so hoch sind, ging Gerhard ins Krankenhaus. Durch den Enddarm wurde ihm eine Sonde eingeführt, die das Gewebe durch Ultraschall verödet. Umliegendes gesundes Gewebe wird dabei weitgehend verschont, Gerhard brauchte auch lediglich eine örtliche Betäubung. Nach zweieinhalb Stunden war der Tumor beseitigt. Schmerzen hatte mein Mann kaum, am dritten Tag durfte er die Klinik verlassen. Der Krebs ist besiegt – und das ohne bleibende Schäden!

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