Hämorrhoiden & Co.: 10 häufige Enddarmerkrankungen

Stuhlinkontinenz

Als Inkontinenz bezeichnen Ärzte die Unfähigkeit, die Ausscheidung von Stuhlgang willentlich zu steuern. Stattdessen entleert sich der Darm spontan und unkontrolliert. Für die Betroffenen stellt die Inkontinenz in der Regel nicht nur ein körperliches Problem dar, sondern führt auch zu einer extremen psychischen Belastung. Verschiedene Untersuchungen, wie z.B. eine Ultraschall-Untersuchung des Enddarmes, können dabei helfen, die Ursache für die Stuhlinkontinenz zu finden. Bei einer Stuhlinkontinenz hilft ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur (Beckenbodengymnastik), um die Funktion der Schließmuskeln zu verbessern. Wenn diese Methoden nicht zum Erfolg führen, muss der Arzt in manchen Fällen von Stuhlinkontinenz einen künstlichen Darmausgang (Anus praeter) anlegen. Bei Darmvorfällen und Fisteln versucht der Chirurg operativ, die normalen anatomischen Verhältnisse wiederherzustellen.

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