Stevia - natürlicher Schutz vor Diabetes

Stevia ist erst seit 2008 in der EU zugelassen. Die Pflanze ist als natürliches Süßungsmittel bekannt. Sie kann aber auch als Heilmittel eingesetzt werden.

Stevia
Stevia kann einen positiven Einfluss auf die Blutzuckerwerte nehmen und diese senken© Fotolia
 

Stevia: Anwendung und Heilwirkung

Definition Stevia

Bezeichnung: Stevia rebaudiana        Familie: Korbblütler (Asteraceae)     Gattung: Stevien

In Paraguay und Brasilien werden Steviablätter bei Bluthochdruck und Diabetes eingesetzt. Zudem soll Stevia einen gefäßerweiternden Effekt haben.

 

Im Stevia enthaltene Wirkstoffe

Diterpenglykoside, Steviosid, Rebaudosid, ätherisches Öl, Nerolidol, Geraniol, Caryophyllenoxid, Flavonoide

 

Botanik

Stevia statt Zucker
Nicht nur für Diabetiker: Stevia, die gesunde Zucker-Alternative© iStock

Die Stevia ist eine mehrjährige, behaarte Staude. Sie besitzt lanzettliche, gegenständig angeordnete Blätter, die in der oberen Hälfte meist gekerbt-gesägt sind. Sie blüht weiß und erreicht eine Wuchshöhe von 1 Meter. Die Blütenstände sind verzweigt.

 

Verbreitung

Die Heimat von Stevia liegt in Paraguay und Brasilien, allerdings wird die Pflanze heute weltweit angebaut, da sie sich immer größerer Beliebtheit als kalorienarmes Süßungsmittel, alternativ zu klassischem Zucker, erfreut.

 

Andere Namen für Stevia

Süßkraut, Süßblatt,Süßstoffpflanze, Honigkraut

Wissenswertes über Stevia

In Europa ist Stevia erst seit wenigen Jahren zugelassen. Erst 2008 stufte eine UN-Kommission Stevia als nicht gesundheitsschädigend ein. Die Schweiz und 2011 auch die EU ließen Stevia daraufhin für den Lebensmittelbereich zu. In asiatischen Ländern ist Stevia schon seit Jahrzehnten ein beliebter Süßstoff.

Stevia ist quasi kalorienfrei ist und dabei wesentlich süßer als Saccharose. Viele empfinden den Geschmack von Stevia natürlicher als den künstlich hergestellter Süßstoffe wie Aspartam.

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