Starke Grippewelle in Deutschland

Ein Pärchen sitzt krank im Bett
Die Grippewelle rollt über Deutschland: Das Robert-Koch-Institut meldet einen hohen Anstieg der Krankheitsfälle © Fotolia

Laut Robert-Koch-Institut haben sich die Grippe-Fallzahlen in dieser Woche stark erhöht – damit herrscht eine der schlimmsten Grippewellen der letzten Jahre. Praxisvita verrät, wie Sie sich schützen können.

In dieser Saison ist die Zahl der Grippeerkrankungen so hoch wie selten in den vergangenen Jahren, berichtet das Robert-Koch-Institut. Seit Oktober wurden dem Institut 11.000 Krankheitsfälle gemeldet – rund 13 Prozent der Patienten mussten im Krankenhaus behandelt werden. 

Hygienetipps zur Grippe-Vorbeugung

Waschen Sie Ihre Hände mehrmals täglich mit Wasser und Seife.

Lassen Sie niemanden sonst aus Tassen oder Flaschen trinken.

Fassen Sie sich nicht mit den Händen ins Gesicht, vor allem nicht an Mund oder Nase.

Teilen Sie keine Essutensilien wie Löffel, Gabel oder Messer mit anderen Menschen.

Ebenfalls nicht teilen sollten Sie Waschutensilien wie Zahnbürste, Waschlappen oder Handtücher.

Vermeiden Sie es, an Grippe erkrankten Menschen die Hand zu geben, sie zu umarmen oder zu küssen.

 

Noch nicht zu spät für die Impfung

Experten empfehlen Angehörigen von Risikogruppen auch jetzt noch, sich impfen zu lassen – die Schutzwirkung setzt dann nach etwa zwei Wochen ein. Zu den Risikogruppen gehören Menschen über 60, medizinisches Personal, Menschen in Berufen mit viel Kundenkontakt, chronisch Kranke (beispielsweise Asthmatiker, Diabetiker oder Herzkranke) und Schwangere.

Alle Informationen zu Ansteckung, Krankheitsverlauf und Behandlung bei Grippe finden Sie hier.

Hier können Sie einer Karte des Robert-Koch-Instituts entnehmen, wie stark Ihre Region von der Grippewelle betroffen ist.

Hamburg, 13. Februar 2015

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