Sprossen ziehen Sprossen ziehen – Anleitung für Zuhause

Redaktion PraxisVITA
Sprossen ziehen
Schon mit ganz wenig Aufwand können Sie aus Hülsenfrüchten oder Getreidekörnern leckere Sprossen ziehen! Die bringen Abwechslung auf den Tisch und versorgen uns mit wichtigen Vitalstoffen © istock/~UserGI15966731
Inhalt
  1. Sprossen ziehen – weniger ist mehr
  2. Das richtige Gefäß zum Sprossen ziehen
  3. Welche Sprossen?
  4. Sprossen ziehen – so klappt es
  5. Weiße Härchen
  6. So lassen sich Sprossen lagern
  7. Nur kalt genießen
  8. Lecker im Salat
  9. Achtung, Schimmel!
  10. Sie sind gesund

Sprossen gibt es abgepackt in gut sortierten Gemüseabteilungen im Supermarkt oder in Asia-Läden. Sie können die Sprossen aber auch ganz einfach innerhalb von fünf Tagen selbst ziehen. Worauf es beim Sprossen ziehen ankommt, lesen Sie hier.

 

Sprossen ziehen – weniger ist mehr

Sprossensamen sind sehr ergiebig. Bereits mit einem bis zwei Esslöffel Samen können Sie eine Schale Sprossen ziehen.

 

Das richtige Gefäß zum Sprossen ziehen

Zum Sprossen ziehen eignen sich die verschiedensten Gefäße. Gut ist ein spezielles Keimgerät, ein einfaches Weckglas oder ein Kresseigel. Für Kresse genügt auch eine flache Schale, die mit feuchtem Küchenkrepp ausgelegt ist.

 

Welche Sprossen?

Folgende Samen sind zum Sprossen ziehen besonders empfehlenswert: Kresse, Sojabohnen, Weizen, Gerste, Roggen, Hafer, Lein, Rettich, Bockshornklee, Sonnenblumenkerne und Buchweizen eignen sich besonders gut zur Keimsprossen-Anzucht.

 

Sprossen ziehen – so klappt es

Geben Sie ein bis zwei Esslöffel der gewünschten Samen in ein Einmachglas und bedecken Sie sie mit warmem Wasser. Je nach Samensorte vier bis zwölf Stunden einweichen (siehe Packungsangaben). Anschließend Keime in ein Sieb schütten, abspülen, abtropfen lassen, wieder in das Glas zurückgeben und dieses verschließen. Nach drei bis sieben Tagen kann man die Sprossen essen.

 

Weiße Härchen

Nicht verwechseln: Die kleinen weißen Härchen, die sich manchmal im Wurzelbereich von Rettich- oder Kressesprossen bilden, sehen zwar auf den ersten Blick aus wie Schimmel, sind aber feine Wassersuchwurzeln.

Keimglas zum Sprossen Ziehen

Ziehen Sie nur hin und wieder mal, reichen große Einmachgläser und etwas Stoff. Wenn Sie häufiger Sprossen ziehen: spezielle Keimschalen und -gläser erleichtern die Arbeit © istock/eepblue4you

 

So lassen sich Sprossen lagern

Spülen Sie die Sprossen gut ab und legen Sie sie in eine verschließbare Schüssel. Am besten decken Sie die Sprossen zusätzlich mit einem feuchten Tuch ab und legen Sie anschließend in den Kühlschrank. Sie sind dann etwa zwei Tage haltbar.

 

Nur kalt genießen

Auf keinen Fall sollten Sie Sprossen erhitzen, da sonst die Vitamine verloren gehen. Ausnahmen sind: Erbsen-, Sojabohnen- und Kichererbsenkeimlinge.

 

Lecker im Salat

Die meisten Keimsprossen schmecken sehr gut im Salat, in Suppen, Soßen, Dips, grünen Smoothies und auf Quarkbrötchen.

Sprossen im Salat
Die meisten Keimsprossen schmecken sehr gut im Salat © istock/Marc Belair
 

Achtung, Schimmel!

Schimmelbildung und Bakterienbefall verhindern Sie, indem Sie die Keimlinge zwei bis drei Mal täglich mit lauwarmem Wasser durchspülen. Auch durch eine möglichst kühle Raumtemperatur zwischen 18 und 20 Grad, reduzieren Sie die Keimbelastung und die Sprossen sind länger haltbar. Vor dem Verzehr sollten Sie die Sprossen gut mit Wasser abwaschen.

 

Sie sind gesund

Sprossen sind nicht nur lecker, sondern sie haben es auch ordentlich in sich. Gerade für Vegetarier und Veganer sind sie ein sehr guter Eiweiß- und Vitamin-B-Lieferant. Zudem enthalten sie das abwehrstärkende Vitamin C, viele Ballaststoffe, Eisen, Zink, Kalium, Kalzium, Magnesium und Aminosäuren.

 
Themen
Das könnte Sie auch interessieren
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.