Mückenschutz: Die besten Methoden im Überblick

Sprays und Spiralen

Abwehren oder Abtöten – diese zwei Möglichkeiten bieten künstliche Helfer. Durch sogenannte Repellents mit den Wirkstoffen Icaridin oder Diethyltoluamid (Abkürzung: DEET) bleiben Mücken auf Abstand. Durch Insektizide sterben sie ab. „Den Duft von DEET mögen Mücken nicht“, erklärt Löscher. Icaridin dagegen sei ein Stoff, der die Tiere so verwirrt, dass sie vom Stechen ablassen. Die Wirksamkeit von DEET ist gut belegt und findet sich in allen bekannten Anti-Mücken-Sprays. „DEET ist aber nichts für kleine Kinder oder Schwangere“, warnt Löscher. Zudem kann die Substanz Plastik auflösen. Alle drei bis vier Stunden sollte man den Schutz erneuern und dabei keine Hautstellen vergessen. Sinnvoll ist außerdem, Kleidung oder Moskitonetze mit Repellents oder Insektiziden zu imprägnieren. Letztere basieren auf Pyrethrum, einem Extrakt aus den Blüten der Chrysantheme. „Ein Naturstoff, aber trotzdem gesundheitsschädlich, wenn nicht ordnungsgemäß damit umgegangen wird“, sagt Löscher. Meist steckt das Mittel in Plättchen von Elektroverdampfern oder in den Räucherspiralen.

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