Sonnenbrand-Ursache ist meist ein zu langes Sonnenbad

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursache
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einem Sonnenbrand ist die Ursache ein Strahlenschaden durch UV-Licht aufgrund eines übermäßig langen Aufenthalts im (Sonnen-)Licht. Die Sonnenstrahlen enthalten drei verschiedene Arten von ultravioletten (UV) Strahlungen: UV-A, UV-B und UV-C.

Im Wesentlichen wird ein Sonnenbrand nur durch UV-B-Strahlung der Wellenlänge 280 bis 320 nm verursacht. Prinzipiell können aber auch UV-C-Strahlen (250-280 nm), die allerdings fast vollständig von der Ozonschicht absorbiert werden, und sehr hohe Dosen von UV-A-Strahlen (320-400 nm) einen Sonnenbrand auslösen. In geringeren Dosen verursacht eine UV-A-Strahlung nur eine Bräunung der Haut ohne eine vorherige Entzündung.

 

Bei einem Sonnenbrand wird die oberste Hautschicht geschädigt

Die menschliche Haut besteht aus drei Schichten: Nach außen wird sie durch die Oberhaut (Epidermis) abgegrenzt, die mittlere Schicht ist die Lederhaut (Dermis) und die dritte die Unterhaut (Subcutis). Bei einem Sonnenbrand wird zunächst nur die Epidermis, das heißt die oberste Hautschicht, durch die UV-Strahlung geschädigt. Diese Schädigung setzt verschiedene körpereigene Stoffe, die so genannten Entzündungsmediatoren wie beispielsweise Chemokine und Prostaglandine, frei, die innerhalb weniger Stunden eine Entzündung der Lederhaut verursachen.

Sonnenstrahlen
UV-B-Strahlung mit einer Wellenlänge 280 bis 320 nm sind meist die Ursache für einen Sonnenbrand© Fotolia
 

UV-Strahlen als Ursache für Sonnenbrand

Übrigens: UV-Strahlen kann man weder sehen noch spüren – was sie besonders gefährlich macht. Um trotzdem zu wissen, wie hoch die Strahlung gerade ist, gibt es den so genannten UV-Index. Dieser wird regelmäßig gemessen und gibt die Stärke der UV-Strahlung von Sonne und Himmel an, die auf die Erdoberfläche trifft. Diese Stärke wird mit Werten zwischen 0 und 11++ angegeben. Je höher der Wert, umso höher und gefährlicher sind die UV-Belastung und damit das Risiko für einen Sonnenbrand. Ab Werten von 6 bis 7 wird schon von einer hohen UV-Belastung gesprochen.

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