Sommererkältung durch Wetterwechsel: So beugen Sie vor!

Redaktion PraxisVITA
Gemüse hilft einer Sommergrippe vorzubeugen
Eine Grippe ist vor allem im Sommer lästig. Wenn Sie effektiv vorbeugen, lässt sich eine Sommergrippe vermeiden © Fotolia

Heute heiß, morgen regnerisch, übermorgen herbstlich kühl – und dann wieder schwülwarm! Ein Wetterwechsel macht unserem Immunsystem zu schaffen. Erfahren Sie hier, wie Sie sich am besten vor einer Sommergrippe schützen und wann der Infekt zu einem ernsthaften Problem wird.

 

Einer Sommergrippe vorbeugen

Die Sommergrippe-Viren werden mittels Tröpfchen-Infektion übertragen. Waschen Sie sich darum mehrmals täglich gründlich die Hände, damit die Viren nicht von Türklinken, Haltegriffen oder Geländern direkt in Ihren Körper wandern können. Bewegen Sie sich viel an der frischen Luft, das stärkt die Abwehrkräfte und die Frischluft hält die Schleimhäute und Atemwege feucht. Zusätzlich sollten Sie viel Wasser trinken, das verstärkt den positiven Effekt. Nehmen Sie immer eine leichte Jacke mit, damit Sie sich bei Zugluft oder durch das Verdunsten des Schweißes nicht erkälten. So sind Sie auch optimal bei einem Wetterwechsel geschützt! Stellen Sie die Klimaanlage im Auto nicht zu kalt ein und übertreiben Sie es nicht mit Aufenthalten in der prallen Sonne. Starke Temperaturschwankungen machen besonders anfällig. Stärken Sie Ihre Abwehr jetzt mit Vitamin C. Gedünsteter Paprika – die Farbe ist übrigens egal – liefert besonders viel Vitamin C.

 

Krank durch Wetterwechsel: schnell reagieren

Ein trockener Rachen, Kratzen oder ein wundes Gefühl im Hals – das sind meist die ersten Vorboten einer Sommergrippe. Wer schnell gegensteuert, kann den Verlauf deutlich abmildern. Gönnen Sie sich Ruhe und setzen Sie sich nicht den schwankenden Temperaturen draußen durch einem möglichen Wetterwechsel aus!

Wetterwechsel
Wenn Sie sich durch einen Wetterwechsel erkältet haben, sollten Sie den Infekt unbedingt auskurieren© iStock
 

Sommergrippe – Erkältung oder Bronchitis?

Wenn Sie ,,nur" Husten, Schnupfen und Kopfweh haben, ist das zwar lästig, es geht aber mit etwas Glück schnell vorbei – selbst bei einem Wetterwechsel. Doch in vielen Fällen greift die Erkältung zudem Bronchien und Nebenhöhlen an, dann kann die Sommergrippe ein ernstes Problem werden. Der Schleim muss so gut es geht abgehustet werden, damit sich die darin enthaltenen Krankheitserreger nicht tief in den Nebenhöhlen und der Lunge festsetzen. Neben strikter Bettruhe und viel Wasser- oder Teetrinken helfen Präparate mit dem Wirkstoff Cineol (Apotheke), dies hat eine große deutsche Studie belegt. Tritt allerdings nach einigen Tagen keine Besserung ein, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen.

Doch was, wenn es einen schon erwischt hat? Denn helfen unsere Tipps im Video:

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