Sollte man sich im Alter noch impfen lassen?

Impfen im Alter
Impfschutz im Alter © Fotolia

Über Kinderkrankheiten wie Kinderlähmung oder Röteln und Infektionskrankheiten wie Tetanus machen sich Erwachsene oft keine Gedanken mehr. Doch das ist gefährlich!

 

Alter Impfschutz sollte aufgefrischt werden

"Auch Menschen über 60 sollten unbedingt auf ihren Impfschutz achten und ihn gegebenenfalls auffrischen. Denn verschiedene Kinderkrankheiten wie Kinderlähmung etwa können im fortgeschrittenen Alter einen schlimmen Verlauf nehmen", sagt Impfexperte Prof. Gerd Glaeske von der Uni Bremen.

"Vor allem drei Impfungen sollten auch Ältere im Blick haben: Das sind zum einen Diphterie und Tetanus; zum anderen wird seit 2009 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) auch zur Impfung gegen Keuchhusten geraten", so Professor Glaeske. Der Experte rät Erwachsenen außerdem zur Auffrischung gegen Kinderlähmung, Masern, Mumps und Röteln.

 

Für Senioren besteht kein erhöhtes Impfrisiko

"Es gibt in Bezug auf Impfungen keine Einschränkungen für ältere Personen. Es kann zwar in seltenen Fällen zu einer allergischen Reaktion kommen, doch das Risiko ist sehr gering und besteht in jedem Alter", so Glaeske.

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