So stellt der Arzt bei Feigwarzen die Diagnose

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Verdacht auf Feigwarzen ist es ratsam, die Diagnose durch einen Arzt sichern zu lassen. Feigwarzen fallen in das Fachgebiet des Hautarztes – dieser ist nicht nur Spezialist für Hautkrankheiten (Dermatologie), sondern auch für Geschlechtskrankheiten (Venerologie). Aber auch ein Gynäkologe, Urologe oder Proktologe kann bei Feigwarzen problemlos die Diagnose stellen.

Der Arzt fragt zunächst, wann die Hautveränderungen zum ersten Mal aufgefallen sich, wie sie sich entwickelt haben und ob Ihnen zusätzlich Symptome wie Schmerzen oder Juckreiz aufgefallen sind. Auch Angaben zu den sexuellen Gewohnheiten können sinnvoll sein, um bei möglichen Feigwarzen schnell die richtige Diagnose zu stellen. Wichtig zu erwähnen sind auch Vorerkrankungen – insbesondere eine HIV-Infektion – sowie Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken können.

Arzt
Bei leichten Fällen von Feigwarzen kann der Arzt Salben oder Lösungen zur Selbstbehandlung verschreiben. © Fotolia

Anschließend untersucht der Arzt den Genital- und Analbereich und wirft dabei einen genauen Blick auf die Hautveränderungen. In den meisten Fällen kommen danach auch eine oder mehrere der folgenden Untersuchungen zum Einsatz:

  • Spekulumuntersuchung der Vagina (Scheidenspiegelung)
  • Tastuntersuchung (Palpation) des Afters
  • Enddarmspiegelung (Proktoskopie)
  • Harnröhrenspiegelung (Urethroskopie)

Welche dieser Untersuchungen sinnvoll sind, richtet sich im Einzelfall nach der Ausbreitung der Feigwarzen. Oft ist die Diagnose relativ schnell klar. Im Zweifelsfall nimmt der Arzt noch eine kleine Gewebeprobe (Biopsie), die dann im Labor mikroskopisch untersucht wird.

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