So können Sie einer Darmträgheit vorbeugen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einer Darmträgheit können Sie nicht in jedem Falle vorbeugen, da sie meist durch bestimmte Erkrankungen und hormonelle Schwankungen ausgelöst wird oder durch Medikamente, auf deren Einnahme Sie nicht verzichten können.

Müsli mit frischem Obst regt die Verdauung an
Vollwertige Kost – zum Beispiel ein kerniges Müsli mit frischem Obst – regt die Verdauung an und beugt Darmträgheit vor© Fotolia

Hinzu kommt, dass viele Menschen zu Darmträgheit und Verstopfung neigen und sich diese Neigung mit zunehmendem Alter verstärkt ausprägt. Auch wenn Sie nicht jeder Form der Darmträgheit vorbeugen können, so können Sie doch einiges tun, um die Darm- und damit Verdauungstätigkeit anzuregen. Hier geht es vor allem darum, auf einen gesunden Lebenswandel mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung sowie Entspannung zu achten:

  • Setzen Sie deswegen bei Ihrer Ernährung auf ballaststoffreiche, fettarme Kost mit viel Vollkornprodukten, Obst und Gemüse. Fleisch sollte dabei nicht mehr als zwei- bis dreimal pro Woche auf dem Speisplan stehen.
  • Trinken Sie ausreichend, also mindestens 1,5 Liter pro Tag in Form von Wasser und ungesüßten Tees.
  • Bauen Sie Bewegung bei jeder Gelegenheit in Ihren Alltag ein: Fahren Sie nach Möglichkeit mit dem Fahrrad und nicht mit dem Auto. Nutzen Sie die Treppe und nicht den Fahrstuhl.
  • Treiben Sie regelmäßig Sport: Zwei- bis dreimal pro Woche für 30 bis 45 Minuten Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen oder Nordic Walking sind ideal. Unabhängig davon können Sie entsprechende Kurse in Fitness-Studios oder Schwimmbädern (z. B. Aqua-Jogging) besuchen.
  • Unterdrücken Sie nicht Ihren Stuhldrang, sonst gewöhnt sich ihr Körper an diese Form der Verdrängung. Suchen Sie nach Möglichkeit immer dann die Toilette auf, wenn sie auch müssen.
  • Integrieren Sie Pausen- und Entspannungszeiten in Ihren Alltag. Mehrmals täglich fünf bis zehn Minuten abschalten können Wunder für Ihr Wohlbefinden bewirken.
  • Lernen Sie, sich aktiv zu entspannen und zu erholen mit Techniken wie autogenem Training oder progressiver Muskelentspannung.
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