So können Sie Durchblutungsstörungen vorbeugen

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einigen Durchblutungsstörungen können Sie vorbeugen, indem Sie einer Atherosklerose entgegenwirken. Betroffene, die bereits Durchblutungsstörungen haben, vermeiden dadurch, dass sich die Beschwerden verschlimmern.

 

Allgemeine Tipps für ein gesundes Blutgefäßsystem

  • Rauchen Sie nicht. Wenn Sie Raucher sind, versuchen Sie es aufzugeben. Raucherentwöhnungsprogramme können Ihnen dabei helfen. Ihr Arzt berät Sie, welche Maßnahmen zum Rauchstopp für Sie geeignet sind.
  • Lassen Sie Erkrankungen, die Ihre Durchblutung beeinträchtigen, angemessen behandeln. Dazu gehören vor allem die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), der Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen.
  • Achten Sie auf Ihr Gewicht. Übergewicht begünstigt Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte und Bluthochdruck – und damit die Risikofaktoren der Atherosklerose. Sie haben Schwierigkeiten, Ihr Normalgewicht zu halten oder zu erreichen? Selbsthilfegruppen oder spezielle Sportgruppen für Übergewichtige können Sie motivieren und dabei helfen, Ihr Ziel zu verwirklichen.
  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Dies hält die Blutgefäße elastisch und sorgt dafür, dass das Herz ausreichend Blut hindurch pumpt. Bereits 30 Minuten schnelles Gehen oder Fahrradfahren an drei Tagen pro Woche wirkt sich positiv aus.
  • Wenn Sie längere Zeit liegen müssen – zum Beispiel nach einer Operation – kann Ihnen Ihr Arzt tägliche Anti-Thrombose-Spritzen verschreiben. Diese enthalten einen Wirkstoff, der die Blutgerinnung hemmt und dadurch verhindert, dass sich Blutgerinnsel bilden.
Durchblutungsstörungen vorbeugen mit Sport
Durchblututungsstörungen vorbeugen ist mit regelmäßiger Bewegung möglich. Dies hält die Blutgefäße elastisch und sorgt dafür, dass das Herz ausreichend Blut hindurch pumpt© istock
 

Durchblutungsstörungen vorbeugen mit diesen Übungen

Bewegung fördert die Durchblutung
Bewegung fördert die Durchblutung – eine halbe bis eine ganze Stunde Gehen pro Tag senkt das Schlaganfall-Risiko um elf Prozent© Fotolia

Mit verschiedenen kleinen Übungen können Sie im Alltag die Durchblutung fördern und Durchblutungsstörungen vorbeugen. Einige davon können Sie unauffällig auch im Büro oder unterwegs üben. Damit trainieren Sie Ihre Venen in nur zehn Minuten täglich:

  • Fußwippe: Stellen Sie sich aufrecht hin und stellen Sie sich auf die Zehenspitzen. Rollen Sie dann langsam auf die Fersen ab. Wiederholen Sie diese Übung zehnmal.
  • Zehenspitzen heben: Ziehen Sie im Stehen die Zehenspitzen eines Fußes zu sich nach oben und senken Sie danach wieder langsam ab. Wiederholen Sie dies zehnmal, dann wechseln Sie den Fuß.

Fußwippe im Sitzen: Setzen Sie sich mit geschlossenen Beinen aufrecht hin. Ober- und Unterschenkel befinden sich in einem 90-Grad-Winkel zueinander. Heben Sie dann die Fersen soweit an, dass Sie nur noch mit den Fußspitzen den Boden berühren. Senken Sie anschließend die Fersen wieder ab und ziehen die Fußspitzen nach oben. Diese Übung sollten Sie zehnmal wiederholen, Durchblutungsstörungen vorzubeugen.

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