So beugen Sie einer Magen-Darm-Grippe vor

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Da eine Magen-Darm-Grippe häufig durch eine Schmierinfektion über verunreinigte Gegenstände übertragen wird, können Sie durch eine angemessene Hygiene einer Gastroenteritis vorbeugen. Besonders die Händehygiene spielt eine wichtige Rolle. Waschen Sie sich gründlich die Hände, vor allem nach jedem Toilettengang oder falls jemand in der Familie an einer Magen-Darm-Grippe erkrankt ist. Auch vor und nach dem Zubereiten von Speisen ist Händewaschen wichtig.

 

Achten Sie beim Umgang mit Lebensmitteln auf eine gründliche Hygiene und eine sachgerechte Zubereitung, vor allem von:

  • Eierspeisen
  • Fleisch
  • Geflügel
  • Fisch und Meeresfrüchten

Garen Sie die Gerichte gut durch, um Bakterien abzutöten. Waschen Sie Obst und Salate und meiden Sie abgelaufene Lebensmittel.

 

Besonders bei Fernreisen, vor allem in tropische und subtropische Regionen, gilt es, einige Hinweise zu beachten, um einer Magen-Darm-Grippe vorzubeugen.  Weitgehend unbedenklich sind dabei:

  • Abgekochtes  oder entkeimtes Wasser (auch zum Zähneputzen)
  • Getränke aus verschlossenen Flaschen
  • Frisch gekochte und durchgegarte Speisen
 

Meiden Sie hingegen:

  • Ungekochtes Wasser
  • Eiswürfel
  • Speiseeis
  • Rohe oder nur unzureichend gebratene Speisen (v. a. Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte, Geflügel)
  • Salate
  • Soßen
  • Mayonnaise
  • Nicht selbst geschältes Obst

Merken Sie sich bei Reisen folgenden Spruch: „Cook it, peel it or leave it!“. Dies bedeutet: „Koch es, schäl es oder lass die Finger davon!“.

Rotaviren sind die häufigsten Erreger einer Gastroenteritis im Säuglingsalter. Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts eine Impfung gegen Rotaviren bei Säuglingen, um einer Magen-Darm-Grippe vorzubeugen.

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