So beugen Sie einer Chlamydien-Infektion vor

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Einer Chlamydien-Infektion können Sie mit unterschiedlichen Methoden vorbeugen.

 

Chlamydien mit Kondomen vorbeugen

Verwenden Sie grundsätzlich beim Geschlechtsverkehr – vor allem bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern – ein Kondom, um einer Infektion mit Chlamydia trachomatis vorzubeugen. Liegt eine Infektion vor, verzichten Sie auf Geschlechtsverkehr bis zum Ende der Behandlung, um eine Übertragung zu vermeiden.

 

Screenings sollen die Ausbreitung von Chlamydien eindämmen

In Deutschland infizieren sich pro Jahr rund 300.000 Frauen neu mit Chlamydien. Seit 2008 wird außerdem allen sexuell aktiven Frauen unter 25 Jahren ein Screening auf eine Chlamydien-Infektion angeboten und unter bestimmten Voraussetzungen auch von den Krankenkassen bezahlt. Ärzte empfehlen Frauen daher, einmal jährlich beim Frauenarzt diesen Test durchführen zu lassen. Der Test ist besonders wichtig für junge Frauen mit Kinderwunsch. Chlamydien können in Gebärmutter und Eileiter aufsteigen, manchmal bis in den Bauchraum. Wenn sie in den Eileitern eitrig-verklebende Entzündungen auslösen, droht Unfruchtbarkeit.

Chlamydien-Test
Ärzte empfehlen besonders jungen Frauen, einmal jährlich beim Frauenarzt einen Test auf Chlamydien durchführen zu lassen© alamy

Um eine Infektion von Neugeborenen mit Chlamydia trachomatis zu vermeiden, ist außerdem ein Screening von schwangeren Frauen auf eine Chlamydien-Infektion Bestandteil der Mutterschaftsvorsorge der gesetzlichen Krankenkassen.

 

Wichtig: Kontakt zu Chlamydien-Erkrankten meiden

Weil Chlamydophila pneumoniae über eine Tröpfcheninfektion übertragen wird, sollten Sie grundsätzlich den Kontakt zu bereits erkrankten Personen vermeiden. Da die sehr seltene Ornithose meist nur einen bestimmten Personenbereich wie Vogelzüchter betritt, wird ihnen empfohlen, bei befallenen Vogelbeständen eine Schutzkleidung samt Mund- und Nasenschutz zu tragen, um eine Übertragung von Chlamydophila psittaci zu verhindern.

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