So besiegen Sie die Nikotinsucht

Hausarzt hilft beim Rauchstop
Wenn Sie aufhören wollen zu rauchen, sollten Sie bei Ihrem Hausarzt um Rat fragen © Fotolia

Rauchen lässt Sie schneller altern: Laut Statistik sterben Raucher im Durchschnitt zehn Jahre früher als Nichtraucher. Doch für das Aufhören ist es nie zu spät. Auch wer es erst mit 60 Jahren schafft, von den Glimmstängeln loszukommen, kann seine Lebenserwartung noch um drei Jahre erhöhen, haben britische Forscher herausgefunden.

Doch Aufhören ist schwer. Rund 80 Prozent der Raucher versuchen es mindestens einmal in ihrem Leben, aber nur jeder Zwanzigste schafft es. Eine Ursache dafür könnten unsere Gene sein. Internationale Studien belegen, dass Menschen mit bestimmten Gen-Defekten anfälliger für Nikotinsucht sind und schwerer davon loskommen.

 

Therapien und Medikamente können im Kampf gegen die Nikotinsucht helfen

Willenskraft allein reicht also nicht. Wer ernsthaft aufhören will, sollte sich Hilfe bei seinem Hausarzt holen. Er kann Ihnen einen Kontakt zu Verhaltenstherapeuten vermitteln und Sie eventuell mit Medikamenten unterstützen.

Verschreibungspflichtige Medikamente enthalten zum Beispiel den Wirkstoff Vareniclin. Er besetzt im Gehirn die gleichen Rezeptoren wie Nikotin und lindert so Entzugserscheinungen. Rezeptfreie Produkte wie Nikotinpflaster wirken ähnlich.

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