Sinusitis-Diagnose: Wie wird sie gestellt?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Erster Schritt der Diagnose einer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) ist ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt. Er fragt dabei, welche Symptome genau vorliegen und wie lange diese schon anhalten.

Danach folgt eine gründliche körperliche Untersuchung, bei der der Arzt auch auf die Wangen und Stirn drückt oder leicht klopft – lässt sich dadurch ein Schmerz auslösen, spricht das für eine Sinusitis.

 

Für die Sinusitis-Diagnsose macht der Arzt einen Abstrich

Bei einer Spiegelung (Endoskopie) der Nase lässt sich in den meisten Fällen eine Eiterstraße im mittleren Nasengang erkennen. Außerdem kann der Arzt die Nasenhaupthöhle auf Veränderungen der Nasenscheidewand untersuchen und gegebenenfalls andere Ursachen für die Behinderung der Belüftung in der Nasenhaupthöhle selbst, wie beispielsweise Polypen, ausschließen. Mithilfe eines Abstrichs der Schleimhaut kann der Arzt außerdem den Erreger genau bestimmen.

Ärztin drückt auf Wange
Der Mediziner kann eine Sinusitis-Diagnose stellen, indem er bei dem Patienten vorsichtig Wangen und Stirn drückt oder leicht klopft. Ein dadurch ausgelöster Schmerz deutet auf eine Sinusitis hin© shutterstoc
 

Bildgebende Verfahren lassen eine Schwellung der Schleimhäute erkennen

Auf einem Röntgenbild der Nasennebenhöhlen erkennt der Arzt eine Schwellung der Schleimhäute und kann sehen, ob sich Flüssigkeit in den Nebenhöhlen angesammelt hat. Alternativ kann – vor allem bei Schwangeren und Kindern – eine Ultraschalluntersuchung der Nasennebenhöhlen durchgeführt werden. Vor allem bei einer chronischen Sinusitis ist zur genaueren Diagnose zusätzlich eine Computertomographie sinnvoll, um die anatomischen Strukturen, Flüssigkeitsspiegel und Schleimhautwucherungen besser beurteilen zu können.

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