Sinusitis-Behandlung: Manchmal kann eine OP sinnvoll sein

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) wird zunächst eine konservative Behandlung durchgeführt. Zu dieser zählen beispielsweise abschwellende Nasentropfen oder Nasensprays.

 

Bei einer schweren Sinusitis kann Antibiotikum gegeben werden

Diese können auch direkt mithilfe einer getränkten Watte in den mittleren Nasengang eingebracht werden („hohe Einlage“). Grundsätzlich sollten die abschwellenden Nasentropfen nicht länger als eine Woche eingesetzt werden. Bei schweren Verlaufsformen der Nasennebenhöhlenentzündung, bei denen auch Fieber auftritt, werden Antibiotika gegeben. Diese Wirkstoffe töten bakterielle Erreger der Sinusitis ab. Bei starken Schmerzen können die Betroffenen auf Schmerzmittel wie beispielsweise Diclofenac oder Ibuprofen zurückgreifen.

 

Die Wirkstoffe der Kapland-Pelargonie lösen den Schleim

Studien mit dem Naturmedikament Umckaloabo belegen außerdem, dass die natürlichen Wirkstoffe der Kapland-Pelargonie effektiv Schleim lösen, Bakterien bekämpfen und Viren abwehren können. Durch die zur Behandlung von einer Sinusitis zugelassene Naturarznei verschwinden die Symptome durchschnittlich zwei Tage früher.

Unterstützend zu diesen Maßnahmen helfen auch Wärmebehandlungen (zum Beipsiel mit einer Rotlicht-Lampe) und die Inhalation von Kamille oder Salbei, um die Symptome der Sinusitis zu lindern.

Mann sitzt vor Rotlicht-Lampe
Bei einer Sinusitis-Behandlung kann die Wärme einer Rotlicht-Lampe wohltuend sein und die Beschwerden lindern© Fotolia
 

Bei operativem Eingriff kann Schleim abgesaugt werden

Erst wenn die medikamentöse Behandlung bei einer Sinusitis keinen Erfolg zeigt, kann bei einem kleinen Eingriff eine Spülung der Nasennebenhöhlen durchgeführt werden. Hierfür betäubt der Arzt – in der Regel ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt – zunächst die Nasenschleimhaut örtlich. Anschließend führt er einen dünnen Schlauch über die Nase in die Kieferhöhle ein und saugt das angestaute Sekret ab. Das sorgt für eine Druckentlastung. Anschließend kann ein abschwellendes Medikament direkt in die Nebenhöhle gespritzt werden.

 

Sinusitis-Behandlung muss auf Erkrankung abgestimmt werden

Auch die Behandlung der chronischen Sinusitis besteht zunächst aus konservativen Maßnahmen wie Nasentropfen, Wärmeanwendungen beziehungsweise Antibiotika. Allerdings können diese Maßnahmen nur die Symptome der chronischen Sinusitis lindern, nicht aber deren Ursache beseitigen. Da in den meisten Fällen eine anatomische Veränderung Ursache für die Nasennebenhöhlenentzündung ist, kann auf lange Sicht nur eine operative Korrektur dieser Veränderung helfen. Diese wird endoskopisch durch die Nase durchgeführt.

Sollte die Ursache einer Nasennebenhöhlenentzündung eine Allergie sein, muss diese (zum Beispiel mit Antihistaminika) behandelt werden. Liegt eine andere Krankheit einer Sinusitis zugrunde (unter anderem Mukoviszidose), muss die Behandlung entsprechend auf diese Grunderkrankung abgestimmt sein.

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