Sind die Eier noch gut? Das verrät der Eiertest!

Julia Klinkusch Medizin- und Wissenschaftsjournalistin

Sind die Eier noch gut? Diese Frage lässt sich mit einem Eiertest beantworten. Denn niemand möchte gerne abgelaufene Eier essen. Neben dem Eier-Frischetest geben auch bestimmte Codes auf Ei und Verpackung Hinweise darauf, wie alt das Ei ist.

Eine Packung mit sechs braunen Eiern
Ob Eier noch gut sind, kann man ganz einfach mit einem Trick herausfinden Foto:  istock_Nacho Mena
Inhalt
  1. Wie erkennt man, ob Eier noch gut sind?
  2. Haltbarkeit von gekochten Eiern
  3. So erkennt man die Frische bei aufgeschlagenen Eiern
  4. So funktioniert der Eiertest
 

Wie erkennt man, ob Eier noch gut sind?

Ob Eier noch gut sind, ist von außen nicht zu erkennen, lässt sich aber ganz leicht mit einem Eiertest prüfen, aber auch das Legedatum gibt Aufschluss darüber. Das gilt sowohl für die frische, als auch für die bereits hartgekochte Variante. Frische Eier werden in einer Verpackung gekauft, auf der auch ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt ist, das Legedatum hingegen meist nicht.

Aber wie erkennt man nun, ob die Eier noch gut sind? Ganz einfach: Man zieht vom Mindesthaltbarkeitsdatum 28 Tage ab – das ist das Legedatum. Wer rohe Speisen zubereiten will, sollte keine Eier verwenden, die älter als zehn Tage ab Legedatum sind. Ältere Eier sollten nur dann Verwendung finden, wenn sie vor dem Verzehr gründlich erhitzt werden.

Frau schält ein Ei.
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Haltbarkeit von gekochten Eiern

Schwieriger ist, die Frische bei hart gekochten und bunt gefärbten Eiern zu erkennen, die manchmal auch lose und ohne Verpackung verkauft werden. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es dann nicht. Die gefärbten Eier sind drei Monate haltbar. Ob die Eier noch gut waren, als sie gekocht und gefärbt wurden, verrät ein einfacher Eiertest über die Lage des Dotters. Liegt der Dotter ziemlich mittig, war das Ei beim Kochen frisch. Liegt er am Rand, wurde er von Luft im Ei verdrängt. Und Luft im Ei spricht nicht für Frische.

 

So erkennt man die Frische bei aufgeschlagenen Eiern

Bei einem aufgeschlagenen Ei lässt sich an der Konsistenz von Eiklar und Dotter erkennen, ob es noch gut ist. Das Eiklar ist dann zäh und der Dotter sitzt erhaben auf dem Eiklar. Bei älteren Eiern ist das Eiklar eher wässrig und der Dotter flach. Wer bei rohen Eiern weder Mindesthaltbarkeitsdatum noch Legedatum findet und das Ei auch nicht aufschlagen will, kann mit einem Eiertest feststellen, ob die Eier noch gut sind.

Ein aufgeschlagenes Ei liegt neben zwei Eiern
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So funktioniert der Eiertest

Beim Eiertest mit Wasser macht man sich die Tatsache zunutze, dass ein frisches Ei weniger Luft enthält als ein altes. Beim Wassertest legt man das Ei in ein mit Wasser gefülltes Glas. Ist das Ei frisch, also nicht älter als ein bis fünf Tage, bleibt es auf dem Grund des Glases liegen. Bei einem mindestens sieben Tage alten Ei steigt das stumpfe Ende des Eis leicht nach oben. Das Ei ist jetzt aber immer noch genießbar und auch für rohe Speisen geeignet.

Ein zwei Wochen altes Ei steht hingegen senkrecht im Wasser. Man kann es noch essen, sollte es aber vorher erhitzen. Ist das Ei älter als vier Wochen, schwimmt es im Wasser und berührt den Boden nicht mehr. Die Frage, ob Eier dann noch gut sind, ist schnell zu beantworten: Eier die beim Eiertest im Wasser schwimmen, sollte man nicht mehr essen.

Gefärbte Eier aus dem Supermarkt.
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