Selbstbefriedigung der Frau: Alles über weibliche Masturbation

Redaktion PraxisVITA

Selbstbefriedigung gehört für viele Frauen zum Alltag. Obwohl über weibliche Masturbation kaum gesprochen wird, handelt es sich dabei um etwas ganz Natürliches.

Frau liegt auf dem Bett und hält sich den Hals
85 Prozent aller Frauen befriedigen sich regelmäßig selbst Foto:  istock/egorr
Inhalt
  1. Selbstbefriedigung bei Mädchen
  2. Selbstbefriedigung der Frau: So klappt’s am besten
  3. Ist zu viel Selbstbefriedigung bei der Frau ungesund?
  4. Selbstbefriedigung in der Partnerschaft

Über Selbstbefriedigung sprechen zwar die wenigsten Frauen, dennoch gehört sie zu ihrem Alltag einfach dazu. Umfragen haben ergeben, dass sich 85 Prozent aller Frauen regelmäßig selbst befriedigen, wie der “Stern” berichtet.

 

Selbstbefriedigung bei Mädchen

In welchem Alter Frau damit beginnt, sich selbst zu befriedigen, ist individuell unterschiedlich – ein “Normal” gibt es nicht. Sowohl Mädchen als auch Jungen verfügen bereits im Babyalter über eine Erregbarkeit. Wann die Möglichkeit der Selbstbefriedigung entdeckt wird, ist jedoch völlig verschieden. 

Frau liegt auf dem Bett und schaut nach unten
Liebe & Sexualität G-Punkt-Stimulation: Dem Höhepunkt entgegen

 

Selbstbefriedigung der Frau: So klappt’s am besten

Ihre Selbstbefriedigung gestaltet jede Frau unterschiedlich. Beim Weg zum Orgasmus kommt es vor allem auf Kreativität an. Während manche Frauen ihrer Fantasie freien Lauf lassen, schauen sich andere Pornos an, um ihre Erregung in Schwung zu bringen. Im Zentrum steht bei der Masturbation meistens die Stimulation der Klitoris. Manche Frauen ziehen aber auch eine vaginale Stimulation vor, bei der Finger oder Gegenstände in die Scheide eingeführt werden. Auch eine Kombination aus beidem ist möglich. Die folgenden Methoden eignen sich besonders gut zur weiblichen Masturbation:

  • Mit der Hand: Viele Frauen stimulieren ihre Klitoris und die umliegende Vulvazone mithilfe eines oder mehrerer Finger. Durch kreisende, reibende, klopfende oder zupfende Bewegungen der erogenen Zone können Sie einen Orgasmus herbeiführen.
  • Mit dem Duschstrahl: Auch die Selbstbefriedigung in der Badewanne wird von vielen Frauen als angenehm empfunden. Hier wird der Höhepunkt mithilfe des Duschkopfes erreicht, den Sie auf die Klitoris richten. Tasten Sie sich langsam an diese Methode heran, um sich nicht zu verbrennen.
  • Durch Reiben: Manche Frau empfindet die direkte Stimulation der Klitoris mit der Hand oder dem Duschstrahl hingegen als weniger angenehm. Sie zieht es vor, sich auf dem Bauch liegend an einem Kissen oder an der Matratze zu reiben
  • Mit Sexspielzeug: Außerdem können Sie zu Sexspielzeug greifen. Dildos in den verschiedensten Ausführungen eignen sich zur vaginalen und klitoralen Stimulation bei der Selbstbefriedigung.
 

Ist zu viel Selbstbefriedigung bei der Frau ungesund?

Um das Thema Selbstbefriedigung ranken sich zahlreiche Mythen. So hält sich beispielsweise hartnäckig das alte Gerücht, dass Masturbation auf Dauer ungesund ist. Diese Annahme ist absolut falsch. Im Gegenteil: Sie kann sich beim weiblichen und männlichen Geschlecht gleichermaßen positiv auf die Gesundheit auswirken. Durch den Orgasmus werden die Glückshormone Endorphin und Oxytocin freigesetzt. Dadurch verbessert sich nicht nur die Laune, sondern der gesamte Körper kann entspannen. 

Forscher der Universität Münster fanden heraus, dass Sex auf natürliche Weise starke Kopfschmerzen lindern kann. Besonders Migränepatienten profitieren davon
Service Das beste Mittel gegen Migräne – Sex lindert Kopfschmerz

 

Selbstbefriedigung in der Partnerschaft

Einige Menschen empfinden Masturbation in der Partnerschaft als einen Vertrauensbruch. Dabei hat das eine mit dem anderen gar nichts zu tun: Befriedigt sich eine Frau selbst, bedeutet das längst nicht, dass ihr Partner sie sexuell nicht ausreichend erfüllt. Viele Frauen empfinden Selbstbefriedigung als Akt der Entspannung oder schlichtweg als einen intimen Moment nur für sich.

Über die Selbstbefriedigung der Frau wird wenig gesprochen, dabei handelt es sich hierbei um eine ganz normale Angelegenheit, die zum Alltag der meisten Frauen dazugehört – genau wie es auch bei den meisten Männern der Fall ist. Oft wird die Masturbation auch als Stresskiller empfunden. Der Orgasmus wird dabei durch eine mechanische Stimulation von Klitoris und/oder Vulva herbeigeführt. Dass es zum Höhepunkt kommt, ist allerdings kein Muss.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2020 praxisvita.de. All rights reserved.