Selbst-Test: Wie groß ist mein Bluthochdruck-Risiko?

Redaktion PraxisVITA

Bluthochdruck oder Hypertonie bezeichnet einen erhöhten Blutdruck, der normalerweise keine Beschwerden verursacht. Nur in seltenen Fällen löst Bluthochdruck bei stark erhöhten Werten Symptome wie beispielsweise innere Unruhe, Schwindel oder Kopfschmerzen aus. Viele Menschen wissen deswegen gar nicht, dass sie betroffen sind.

Bluthochdruck
Bluthochdruck Foto:  iStock/ Zinkevych

Dabei ist Bluthochdruck weit verbreitet: Jeder vierte Deutsche hat Bluthochdruck, ab dem 50. Lebensjahr sogar jeder zweite. Eine Hypertonie liegt dann vor, wenn die wiederholte Blutdruckmessung Werte von mindestens 140 zu 90 mmHg (Einheit: Millimeter Quecksilbersäule) liefert. Dauerhafter Bluthochdruck kann das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und verschiedene andere Herz-Kreislauf- oder Gefäß-Erkrankungen beträchtlich steigern. Darüber hinaus können Schäden in Augen und Nieren auftreten.

Es gilt: Je länger eine Hypertonie unbehandelt bleibt, desto mehr erhöht sich das Risiko von Folgeerkrankungen.

 

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