Selbsttests

Selbsttest: Welcher Hustentyp bin ich?

Rieke Heinze Medizinredakteurin

Was hilft bei Husten? Ein Hustenlöser oder ein Hustenstiller? Oder vielleicht doch nur ein Hustenbonbons mit Salbeitee? Mit dem Husten-Test finden Sie heraus, welcher Husten sich hinter Ihren Beschwerden verbirgt.

Frau sitzt krank auf Sofa
Mit oder ohne Auswurf? Das ist bei Husten die Frage Foto:  iStock/g-stockstudio

Husten gehört zu den bekanntesten Beschwerden, die auftreten können. Meist in Verbindung mit einer Erkältung, kann er aber auch als Schutzmechanismus der Körpers angewendet werden. Beispielweise wenn ein Fremdkörper in die Bronchien geraten ist. Durch den Husten wird der Fremdkörper aus der Lunge hinausbefördert. Ähnlich verhält es sich mit Schleim in der Lunge - bedingt durch eine Atemwegsinfektion oder einen Schnupfen.

 

Typische Husten-Symptome

  • verstopfte Nase
  • Heiserkeit 
  • Halsschmerzen
  • Brustschmerzen
  • Auswurf 

 

Reizhusten oder schleimiger Husten? 

Husten ist nicht gleich Husten - abhängig von der Ursache und ob es zu einer Schleimbildung kommt, helfen Hustenstiller oder Hustenlöser. 

Reizhusten

Trockener Reizhusten bleibt, auch wenn die Erkältung schon längst gegangen ist. Dafür ist er dann umso verheerender, denn die Schleimhäute werden durch ihn dauerhaft gereizt, Betroffene leiden teilweise an Schlafmangel und können am Ende sogar einen chronischen Hustenreiz entwickeln. 

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Schleimiger Husten

Bei einem sogenannten produkiven Husten kommt es zu einer Schleimbildung. In diesem Falle kann es helfen, das Abhusten zu unterstützen. Ein Hustenlöser sollte hier das Mittel der Wahl sein. 

Quellen: 

Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin zur Diagnostik und Therapie von erwachsenen Patienten mit akutem und chronischem Husten

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