Seilspringen Abnehmen mit Seilspringen: Kalorien verbrennen mit Spaß – so geht’s!

Redaktion PraxisVITA

Ein Sport, der in nur zehn Minuten den gesamten Körper trainiert und bei dem man mehr Kalorien verbrauchen kann als beim Joggen? Ja, den gibt es: Abnehmen mit Seilspringen heißt Kalorien verbrennen mit Spaß. Wie geht das? Warum ist Seilspringen so gesund? Und wie wird’s auch für Gelenke und Knie keine Strapaze?

Inhalt
  1. Abnehmen mit Seilspringen: Kalorien verbrennen mit Spaß
  2. Seilspringen stärkt die Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System
  3. Richtig Seilspringen schont Gelenke und Knie
  4. Die optimale Haltung beim Seilspringen
  5. Das richtige Springseil für den Sport
  6. Seilspringen für Anfänger und Fortgeschrittene: Übungen

Wer etwas für seine Fitness tun möchte, kann sich das Leben natürlich schwer machen: An irgendwelchen Geräten herumturnen. Stundenlang in Kursen schwitzen. Sich bei miesem Wetter durch die Joggingrunde quälen. Geht alles. Aber es geht auch einfacher. Und schneller. Und effektiver für die Figur. Und mit Freude. Ja, wirklich: Denn man kann wunderbar abnehmen mit Seilspringen und dabei Kalorien verbrennen mit Spaß! 

 

Abnehmen mit Seilspringen: Kalorien verbrennen mit Spaß

Aber lassen wir doch die Fakten sprechen. Seilspringen hat einen hohem Kalorienverbrauch: Bereits zehn Minuten Seilspringen verbrauchen 170 Kalorien – das sind so viele, wie beim Laufen in einer halben Stunde verbrannt werden. Außerdem gibt es kaum eine Sportart, die in so kurzer Zeit so viele große Muskelpartien beansprucht und dabei gleichzeitig einen so umfassenden Gesundheits-Effekt hat: Seilspringen fördert den Muskelaufbau – es kräftigt nicht nur die Arm-, Bein- und Schultermuskulatur, sondern auch Gesäß und Bauch. Seilspringen ist also ein Ganzkörper-Workout. Weil die Übungen zudem selbst für Anfänger leicht auszuführen sind, zeichnen sich erste Trainingserfolge bereits nach einer Woche ab. Und das macht richtig Spaß.

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Seilspringen stärkt die Ausdauer und das Herz-Kreislauf-System

Seilspringen ist gesund, denn Herz und Kreislauf lassen dabei optimal trainieren. Warum? Weil eine Überlastung kaum möglich ist – sobald der Körper seine Grenzen erreicht, lässt die Koordination nach; es ist nahezu unmöglich, noch sauber über das Seil zu springen. Und die Liste geht weiter: Seilspringen schult Schnelligkeit, Ausdauer, Reaktions- und Gleichgewichtsvermögen, verbessert die Beweglichkeit, stärkt die Sprunggelenke. Kein Wunder also, dass es seit jeher zum Pflichtprogramm beim Box- und Kampfsporttraining zählt.

Familie springt Seil
Seilspringen für Groß und Klein: Es fördert das Gleichgewichtsvermögen, stärkt das Herz und bringt dabei noch jede Menge Spaß Foto: iStock/Morsa Images
 

Richtig Seilspringen schont Gelenke und Knie

Grundsätzlich gilt beim Seilspringen: Je härter der Untergrund, desto stärker die Belastung für die Gelenke. Vor allem sollten beim Seilspringen Knieschmerzen vermieden werden. Der ideale Untergrund zum Springen ist leicht federnd, etwa ein Hallen- oder Holzboden. Aber auch Teppich oder eine Matte eigenen sich. Steinböden oder Asphalt sollten beim Seilspringen tabu sein, ebenso Rasen, da sich das Seil leicht verfängt. Wichtig ist auch, dass Sie nicht zu hoch springen, die Knie nur minimal beugen und immer auf den Fußballen springen – die Fersen sollen den Boden nie berühren. Achten Sie außerdem auf stabile und stoßdämpfende Schuhe. Dann ist Seilspringen auch nicht schlecht für das Knie oder die Gelenke.

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Die optimale Haltung beim Seilspringen

Stellen Sie sich mittig auf das Seil und führen Sie die Griffe gerade nach oben – die Enden sollten auf Achselhöhe liegen. So hat das Seil die optimale Länge. Beim Seilspringen Haltung bewahren: Die Ellbogen bleiben nahe am Körper, das Seil schwingt aus den Handgelenken. Der Körper befindet sich in einer leichten Grundspannung, die Füße bleiben dicht zusammen.

Seilspringen im Wald
Ein weicher und federnder Untergrund wie der Waldboden schont die Gelenke beim Seilspringen Foto: iStock/agrobacter
 

Das richtige Springseil für den Sport

Vergessen Sie ruhig die ollen Hanfseile aus Kindertagen – Springseile mit Kugellagern in den Griffen entlasten die Handgelenke und lassen das Seil schön flüssig fliegen. Grundsätzlich gilt: Das Gewicht des Seils eher schwerer als leichter wählen. Für Anfänger eignen sich Nylon- oder Lederseile; Fortgeschrittene dürfen sich ruhig an die schnelleren Stahlseile herantrauen – als Variante sogar mit integrierten Gewichten im Griff.

 

Seilspringen für Anfänger und Fortgeschrittene: Übungen

Wärmen Sie sich vor jedem Training mindestens drei Minuten auf: Gehen Sie auf der Stelle, rollen Sie die Füße ab, lassen Sie die Handgelenke kreisen.

Zum Einstieg genügt es, zwei bis drei Mal in der Woche zehn Minuten zu trainieren: Vier Mal je eine Minute springen; dazwischen je 30 Sekunden Pause. Nach diesem Gesamt-Durchlauf zwei Minuten Ruhe, dann den Durchlauf wiederholen. Wählen Sie die Geschwindigkeit so, als würden Sie zügig eine Treppe hinaufgehen. Wer fortgeschritten ist, erhöht auf drei Trainingstage pro Woche und verstärkt das Tempo – es sollte sich anfühlen, als würden Sie unter großem Zeitdruck eine Treppe hinaufgehen.

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• Legged Hops: Verstärkt den Muskelaufbau in Ober- und Unterschenkel: der einbeinige Sprung. Für Anfänger auch wunderbar als Sprung geeignet: Sie springen dabei von einem Bein auf das andere bei niedrigem Tempo – etwa so, als würden sie über das Seil laufen. Fortgeschrittene Springen ebenso, heben dabei aber die Knie auf etwa Nabelhöhe an.

• Straight Jump: Der Basis-Sprung: Beine und Füße bleiben geschlossen, der Sprung ist niedrig und – richtig ausgeführt – leise, da auf den Ballen gelandet wird. Variante für Fortgeschrittene: Pro Sprung das Seil zweimal kreisen lassen.

• Twisters: Eine Variante für Fortgeschrittene: Mit jedem Sprung wird die Hüfte zu einer Seite verlagert. Wichtig: Die Beine bleiben geschlossen, die Sprünge werden nicht zu hoch – optimal ist es, wenn die Füße nur ca. zwei Zentimeter vom Boden abheben.

Abnehmen mit Seilspringen ist also Kalorien verbrennen mit Spaß – und damit eine echte Alternative zu anderen Sportarten!

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