Schwitzen unter der Maske: 5 Tipps gegen den Schweiß

Redaktion PraxisVITA

Schwitzen unter der Maske ist gerade im Sommer ein heißes Thema. Diese fünf Maßnahmen können helfen, die warmen Temperaturen trotz Mund-Nasen-Schutz zu genießen. 

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Ein Mund-Nasen-Schutz ist eine wirksame Vorsorgemaßnahme als Schutz vor einer Infektion mit dem Coronavirus, doch besonders bei warmen Temperaturen ist das Schwitzen unter der Maske vorprogrammiert. Diese fünf Tipps helfen, das Tragen einer Maske auch bei sommerlichen Temperaturen so angenehm wie möglich zu gestalten. 

 

1. Gegen Schwitzen unter der Maske: Auf die Auswahl des Stoffes achten

Stoffe sind unterschiedlich atmungsaktiv und haben eine unterschiedliche Garndicke. Besonders dicke Stoffe erschweren das Atmen bei warmen Temperaturen zusätzlich. Das Max Planck-Institut Mainz hat herausgefunden, dass die Stoffkombination aus Jersey und Biberstoff am atmungsaktivsten ist, was das Schwitzen reduziert. 

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2. Weniger Schweißbildung unter der Maske durch Verzicht auf Make-Up

Die Haut kann unter dem Mund-Nasen-Schutz nicht frei atmen. Auch sitzen unter der Maske jede Menge Keime. Wenn möglich, sollte die Haut daher nicht mit zusätzlichen Produkten, wie Make-up, belastet werden. Pflegecreme beruhigt die Haut, sollte jedoch nicht unmittelbar vor dem Aufsetzen der Maske aufgetragen werden, da die Haut durch die Feuchtigkeit noch mehr schwitzt.

 

3. Unter Einwegmasken bildet sich weniger Schweiß

Stoffmasken sind oft dicker als industriell hergestellte Einwegmasken. Durch das Schwitzen kann die Maske durchfeuchten und so nicht nur durchlässiger für Viren und Bakterien werden, sondern auch einen optimalen Nährboden für Erreger bilden. Die Einwegmasken haben den Vorteil, dass der Träger unter der Maske weniger schwitzt, sodass sich Keime nicht so stark vermehren können wie unter Stoffmasken.

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4. Situationen mit Mundschutz vermeiden

Wer Probleme mit der Hitze und dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hat, kann versuchen, Situationen, in denen ein solcher getragen werden muss, zu vermeiden. Statt der S-Bahn kann das Fahrrad genutzt werden, Einkäufe lassen sich in den kühleren Morgen- oder Abendstunden erledigen.

 

5. Richtiges Waschen der Maske hilft gegen Schweißbildung

Wiederverwendbare Masken sollten nicht nur regelmäßig gewechselt, sondern auch bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Denn Stoffe, unter denen sich Schweiß gebildet haben, behalten eine Restfeuchtigkeit, was Schwitzen unter der Maske begünstigt. 

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Quelle:

Stoffe, Papiertücher oder Staubsaugerbeutel gegen Corona, in: mpg.de (Max-Planck-Gesellschaft)

 

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