Schwitzen kann unterschiedliche Ursachen haben

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Für Schwitzen ist die häufigste Ursache ein Anstieg der Außentemperatur auf über 31 Grad Celsius. Die Schweißdrüsen werden aber auch aktiviert, wenn die Körpertemperatur nur um Bruchteile von einem Grad Celsius ansteigt.

Die Steuerung des Schwitzens übernimmt in diesen Fällen ein bestimmter Teil des Gehirns: der Hypothalamus. Wird dieser erwärmt, aktiviert er augenblicklich die Schweißproduktion. Gleichzeitig erweitern sich die Blutgefäße, die Haut wird stärker durchblutet und rötlich, die Atemfrequenz erhöht sich.

 

Mögliche Ursache für das Schwitzen: Nahrungsmittel

So genanntes gustatorisches Schwitzen wird durch – vor allem sehr scharfe – Speisen hervorgerufen. Es tritt hauptsächlich an den Lippen, auf der Stirn und Nase auf. Ebenso kann ein übermäßiger Konsum von Koffein zu Schweißausbrüchen führen.

 

Psychische Erregung kann Schwitzen hervorrufen

Da Schwitzen stark durch das Nervensystem beeinflusst wird, führt auch psychische Erregung, wie beispielsweise Stress, Nervosität, Angst, Panik und Aufregung, zu einem erhöhten Schweißfluss. In diesen Fällen kann es zu einem Teufelskreis kommen: Angst vor feuchten, schwitzigen Händen, z. B. in einem Vorstellungsgespräch, führt bei manchen Menschen gerade zu feuchten Händen.

 

Schwitzen kann genetisch bedingt sein

Schwitzen-Ursache Vorstellungsgespräch
Psychische Erregung, wie beispielsweise Stress, Nervosität, Angst, Panik und Aufregung z.B. vor einem Vorstellungsgespräch, kann zu einem erhöhten Schweißfluss führen© Fotolia

Die Veranlagung für eine krankhafte Schweißproduktion, das heißt für eine Hyperhidrose, ist manchmal genetisch bedingt, wird also von Eltern auf Kinder vererbt.

 

Ursache für das Schwitzen können Erkrankungen sein

Auch verschiedene Erkrankungen können Ursache einer Hyperhidrose sein. Zu diesen zählen beispielsweise:

 

Wechseljahre können Ursache des Schwitzens sein

Auch Frauen in den Wechseljahren klagen aufgrund der hormonellen Veränderungen sehr häufig über eine erhöhte Schweißproduktion. Einseitiges, asymmetrisches Schwitzen, ist oft das Zeichen einer Nervenerkrankung. Des Weiteren kann übermäßiges Schwitzen auch Nebenwirkung verschiedener Medikamente, wie beispielsweise Glukokortikoide (Kortison), Antibiotika oder Antidepressiva, sein.

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