Gefährliche Fahrgeschäfte: Wo der Spaß aufhört

Schwindelgefühl und Übelkeit

Der menschliche Organismus ist auf eher langsame und weniger ruckartige Bewegungsabläufe ausgerichtet. So wirken die Informationen bei der Fahrt mit einer Achterbahn oder dem Drehen in einem Karussell sehr widersprüchlich und verwirrend für unsere Sinne. Das empfindliche Stammhirn – der Ort, wo die sinnlichen Informationen zusammenlaufen – ist dadurch regelrecht irritiert. Die Folge: Schwindelgefühl und Übelkeit. Das hängt im Falle eines Karussells aber auch mit dem bewegungsverarbeitenden Innenohr zusammen, das abweichend zu den Augen – die eine Drehung sehen – eine stillstehende Position an das Stammhirn melden. Umgehen kann man das Problem der widersprüchlichen Bewegungsinformationen einfach, in dem man seinen Blick auf einen festen, also mitdrehenden Punkt richtet. Das kann z.B. der Vordersitz sein. Das Auge meldet dann – genau wie das Innenohr –, dass man sich nicht bewegt.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.