Schwindel-Behandlung: Welche Mittel bringen Linderung?

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei Schwindel richtet sich die Therapie nach der Ursache. Wenn er als Begleiterscheinung einer Erkrankung auftritt, muss diese gezielt behandelt werden, damit der Schwindel abklingt. Darüber hinaus gibt es zwei hauptsächliche Maßnahmen, die bei der Schwindel-Therapie zum Einsatz kommen, nämlich Medikamente und praktisches Training.

 

Medikamente können Bestandteil bei der Schwindel-Behandlung sein

  • Spezielle Wirkstoffe (Antivertiginosa) unterdrücken bei akutem Bedarf das Symptom Schwindel.
  • Antihistaminika können bei manchen Krankheitsbildern die Schwindelattacken abschwächen (z. B. bei der Menière-Krankheit).
  • Präparate gegen Übelkeit
 

Schwindel entsteht leichter, wenn der Patient sich schont

Eine wichtige Rolle bei der Schwindel-Behandlung spielen zudem physiotherapeutische Übungen. Denn der Körper ist in der Lage, Störungen in einzelnen Bereichen teilweise zu kompensieren, da das Gehirn lernfähig ist. Die Patienten müssen sich also gemeinsam mit dem Therapeuten in Positionen begeben, die normalerweise Schwindelgefühle bei ihnen hervorrufen. Das ist zwar zunächst unangenehm, führt aber normalerweise schnell zu einer Besserung der Beschwerden. Umgekehrt entsteht Schwindel umso leichter, wenn der Betroffene sich permanent schont.

Mann beim Pysiotherapeuten
Bei der Schwindel-Behandlung können Übungen mit einem Pysiotherapeuten dabei helfen, den Körper an Positionen zu gewöhnen, die normalerweise Schwindel auslösen. © Fotolia
 

Das Gehirn kann sich an Schwindel gewöhnen

Die Lernfähigkeit von Gehirn und Gleichgewichtssinn macht sich übrigens auch bei der Reisekrankheit bemerkbar. Übelkeit und Schwindel auf einer Schiffsreise lassen beispielsweise in der Regel nach wenigen Tagen nach – der Körper hat gelernt, die verschiedenen Reize stimmig zu verarbeiten.

Vorbeugung
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