Hausmittel gegen Neurodermitis: Welche helfen?

Ines Fedder

Hausmittel gegen Neurodermitis können auf effektive Weise helfen, den Krankheitszustand zu verbessern. Diese natürlichen Mittel helfen am besten.

Schwarztee gegen Neurodermitis: Hausmittel-Tipp feuchte Wickel

Im Akutfall helfen bei Neurodermitis am besten feuchte Umschläge mit Schwarztee. Die im Schwarztee enthaltenen Gerbstoffe ziehen die Poren der Haut zusammen und verhindern den Feuchtigkeitsverlust. So kann die Feuchtigkeitsbarriere wieder stabilisiert werden. Eine Behandlung mit Schwarztee wird besonders bei Neurodermitis im Gesicht empfohlen, kann aber auch an jeder anderen Körperpartie durchgeführt werden. Wichtig ist nur: Bei einer Gesichtsbehandlung sollte möglichst ein zweiter Aufguss verwendet werden, um die empfindliche Gesichtshaut zu schonen. 

Und so funktioniert's:

1. Ein sauberes Tuch mit starkem Schwarztee tränken (im Gesicht lieber ein zweiter Aufguss).
2. Das Tuch auf die betroffene Stelle legen und einwirken lassen.
3. Im Anschluss eine fettige Creme auf die betroffene Stelle auftragen. Wichtig: Sie sollte frei von Duft- und Konservierungsstoffen sein.

Es wird empfohlen, die Schwarztee-Behandlung bei Neurodermitis über den Tag verteilt nicht mehr als fünfmal durchzuführen. 

Übrigens: Eine Studie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein in Lübeck bestätigt: Bei Neurodermitis-Patienten, die mit Schwarztee behandelt wurden, verbesserten sich die Symptome bereits nach 3 Tagen um 70 Prozent (Quelle: ndr.de). Und auch bei anderen kosmetischen Behandlungen hat sich Schwarztee (nicht nur bei Neurodermitis) nachhaltig bewährt.
 

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2021 praxisvita.de. All rights reserved.