Schwankschwindel – Was ist das?

Frau mit Schwankschwindel
Schwankschwindel kann plötzlich auftreten und ebenso schnell wieder verschwinden © shutterstoc

Neben Rücken- und Kopfschmerzen zählt Schwindel zu den häufigsten Anzeichen, dass etwas mit unserem Körper nicht in Ordnung ist. Auch wenn Schwindel, wie der Schankschwindel, meist harmlos ist, können die Anfälle aber auch Signale des Körpers sein, die nicht ignoriert werden sollten.

Häufig sind sie Warnzeichen – etwa, dass wir ein Arzneimittel nicht richtig vertragen, uns zu viel Stress zumuten oder eine versteckte Entzündung im Ohr haben.

 

Wie fühlt sich Schwankschwindel an?

Plötzlich scheint es, als wären wir auf einem Schiff bei heftigem Seegang. Selbst wenn wir stehen bleiben, scheint sich der Boden weiterzubewegen. Wir fühlen uns benommen. Schwankschwindel tritt meist ohne ersichtlichen Grund auf. Der Anfall kann nach wenigen Sekunden abklingen, jedoch auch zu einem dauerhaften Begleiter werden.

 

Was ist die Ursache für Schwankschwindel?

Stress, Furcht oder auch Depressionen lösen bei den meisten Betroffenen diese Art von Taumel aus. Sogenannte "Trigger" (Auslöser) können Menschenansammlungen oder Flugangst sein. Abgesehen von seelischen Problemen kann auch ein Verschleiß des Gleichgewichtsorgans für die Beschwerden verantwortlich sein.

 

Wie wird Schwankschwindel behandelt?

Es ist wichtig, den Schwankschwindel zu beherrschen. Das heißt: Ruhe bewahren, beim Ein- und Ausatmen langsam bis fünf zählen. Anschließend laut sagen: "Stopp jetzt. Es gibt keinen Grund zur Sorge, so schlimm ist diese Situation wirklich nicht." Oftmals hilft es, die schwindelauslösenden Ängste kleinzureden. Auf lange Sicht ist jedoch eine Psychotherapie empfehlenswert, um künftige Anfälle zu vermeiden.

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