Schwangerschaftsanzeichen: So verändert sich der Körper

Redaktion PraxisVITA
Schwangerschaftsanzeichen
Wächst da was? Schwangerschaftsanzeichen gibt es viele. Klarheit verschafft allerdings nur eine Untersuchung beim Frauenarzt© CentralITAlliance/iStock © istock/CentralITAlliance

Ob gewollt oder ungewollt schwanger – wenn ein Baby im Bauch heranwächst, bemerken viele Frauen typische Schwangerschaftsanzeichen. Welche Veränderungen des Körpers eindeutig auf eine Schwangerschaft hinweisen, lesen Sie bei PraxisVITA.

Wenn die Periode ausbleibt oder eine Frau Appetit auf Gurken hat, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ein Kind in ihrem Bauch wächst. Schwangerschaftsanzeichen können täuschen und sollten daher stets von einem Gynäkologen abgeklärt werden. Die fehlende Monatsblutung kann zum Beispiel durch eine hormonelle Störung ausgelöst werden, der Heißhunger durch Prüfungsstress.

Dennoch gibt es Schwangerschaftsanzeichen, von denen eine Vielzahl von Müttern berichtet. Zu den gängigsten gehören folgende:

Schwangerschaftstest einer Frau
Wenn die Periode nicht einsetzt, ist das für viele Frauen ein eindeutiges Schwangerschaftsanzeichen. Klarheit verschafft aber nur ein Schwangerschaftstest für zuhause oder beim Frauenarzt© laflor/iStock

Die Monatsblutung lässt auf sich warten

Für viele Frauen ist das Ausbleiben der Periode ein eindeutiges Schwangerschaftsanzeichen. Um den Verdacht zu bestätigen, besorgen sich viele Frauen aus der Drogerie oder Apotheke einen Schwangerschaftstest. Dieser zeigt zu 99 Prozent das richtige Ergebnis an. Frauen sollten den Test erst einen Tag nach Ausbleiben der Periode machen, damit das Schwangerschaftshormon HCG sicher nachgewiesen werden kann. Der Test kann allerdings auch ein falsches Ergebnis anzeigen, beispielsweise dann, wenn die Frau Antidepressiva einnimmt.

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Übelkeit am Morgen

Das Hormon HCG verursacht bei vielen schwangeren Frauen Unwohlsein am frühen Morgen. Viele berichten davon, dass sie morgens kaum aus dem Bett kommen und das Gefühl haben, sich jeden Augenblick übergeben zu müssen. Kamillentee kann hier hilfreich sein.

Schlapp, müde, schwindelig

Auch das sind typische Schwangerschaftsanzeichen. In den ersten Monaten der Schwangerschaft sinkt der Blutdruck ein wenig, sodass sich Frauen schneller kraftlos fühlen können.

Schwangere Frauen reagieren häufig sensibel auf Gerüche
Ist das noch essbar? Am Anfang der Schwangerschaft reagieren viele Frauen sehr empfindlich auf Lebensmittel© Highwaystarz-Photography/iStock

Es schmeckt nicht mehr

Der Käse riecht ranzig? Die Marmelade scheint längst abgelaufen zu sein? Der Geschmackssinn verschärft sich zu Beginn der Schwangerschaft. Viele Frauen mögen Nahrungsmittel, die sie zuvor gerne zu sich nahmen, auf einmal nicht mehr. Wissenschaftler vermuten, dass die Veränderung des Geschmacksinns eine kluge Erfindung der Natur ist. Indem die Mutter auf Lebensmittel verzichtet, deren Haltbarkeit überschritten sein könnte, bringt sie ihr Baby nicht in Gefahr.

Die Brüste werden größer und fester

Die wachsende Brust ist ein klares Schwangerschaftsanzeichen. Der weibliche Körper bereitet sich darauf vor, ein Kind zu versorgen. Die Milchdrüsen beginnen zu wachsen. Viele Frauen reagieren deutlich empfindlicher auf Berührungen. Eine kühlende Kompresse kann gegen das Spannen in den Brüsten helfen. Häufig werden auch die Brustwarzen etwas dunkler. Das liegt an den Schwangerschaftshormonen und einer stärkeren Durchblutung des Körpers.

Es wird wärmer

Ein frühes Schwangerschaftsanzeichen ist die Körpertemperatur. Viele Frauen spüren eine wohlige Wärme in den Händen und Füßen. Das liegt daran, dass die Zirkulation des Bluts bereits in den ersten Wochen der Schwangerschaft angekurbelt wird.

 

Schwangerschaftsanzeichen: Klarheit gibt es nur beim Frauenarzt

Die genannten Schwangerschaftsanzeichen sind Signale des Körpers an die Frau. Den Verdacht auf eine Schwangerschaft kann allerdings nur der Frauenarzt eindeutig bestätigen. Das geschieht auf zweifache Weise:

Erstens: Mit einem vaginalen Ultraschall wird die Fruchtblase bzw. der Embryo nachgewiesen

Zweitens: Die Herztöne des Kindes werden registriert (ab der siebten Schwangerschaftswoche)

Erst nach diesen Untersuchungen kann sich die Frau wirklich sicher sein, dass in ihr ein Kind heranwächst.

 
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