Schuppen

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Unsere Haut erneuert sich ständig, alte Hautzellen werden dabei abgestoßen. Dies geschieht bei jedem Menschen, am ganzen Körper. Doch bei manchen Personen ist dies ausgeprägter – und macht sich in Form von Schuppen, zum Beispiel auf dem Kopf, bemerkbar.

 

Was sind Schuppen?

Die Haut des Menschen erneuert sich ständig: Rund einen Monat dauert ein Zyklus der Hauterneuerung (Regenerationszyklus), bei dem alte, abgestorbene Hautzellen abgestoßen werden. Die Haut gliedert sich in drei Schichten:

  • die Oberhaut (Epidermis)
  • die darunter liegende Lederhaut (Dermis)
  • die Unterhaut (Subkutis)

Die Oberhaut kann zudem in fünf weitere Schichten unterteilt werden. Die äußerte Schicht ist die sogenannte Hornschicht. Bei Schuppen handelt es sich um alte, abgestoßene Zellen dieser Schicht, die sogenannten Hornzellen. Dass sich Zellen in Form von Schuppen von der Haut ablösen, ist ein völlig natürlicher Vorgang und passiert jeden Tag. In der Regel sind diese Schuppen sehr klein und erst sichtbar, wenn sie in größeren Mengen von etwa 500 bis 1.000 Zellen vorkommen. Sie lösen sich von selbst oder zum Beispiel durch Kratzen ab. Bei vielen Menschen verläuft dieser Zyklus schneller ab, sodass es zu vermehrter Schuppenbildung kommt.

Schuppen werden nach Größe, sowie nach ihrer Form eingeteilt:

  • Kleieförmige (pityriasforme) Schuppen
  • Plättchenförmige (psoriasiforme)  Schuppen
  • Blätterförmige (membranöse oder lamellöse) Schuppen
  • Schildchenförmige (ichthyosiforme) Schuppen

Einfache Kopfschuppen zählen zu den kleiefömigen Schuppen. Sie lassen sich, je nach Beschaffenheit der Kopfhaut, zudem in trockene und fettige Schuppen unterteilen. Trockene Schuppen kommen häufig bei trockener Kopfhaut – vor allem im Winter aufgrund trockener Luft in beheizten Räumen – vor. Fettige Schuppen sind in der Regel größer als  trockene Schuppen und gelblich. Dabei ist die Kopfhaut meist fettig und gerötet.

Eine vermehrte Bildung von Schuppen auf dem Kopf ist in der Regel harmlos und für viele Betroffene nur ein ästhetisches Problem. Manchmal gehen Schuppen jedoch mit Rötungen und Juckreiz einher. Wer sich dann kratzt, kann Hautentzündungen hervorrufen.  Ursache ist in vielen Fällen der Pilz Malassezia furfur, ein Hefepilz, der zur natürlichen Hautflora des Menschen zählt.

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