Schüßler-Salz Nr. 7 – Das Salz der Muskeln und Nerven

Schüssler Salz Nr. 7
Schüßler-Salz Nr. 7: Das Salz der Muskeln und Nerven Foto:  DHU

Schüßler-Salze 7 (Magnesium phosphoricum) ist das Schmerzmittel unter den Salzen und wird häufig gegen Krämpfe eingenommen.

 

Woher kommt Schüßler-Salze 7?

Das Schüßler-Salz Nr. 7 ist unter dem Namen Magnesium phosphoricum (Magnesiumphosphat) bekannt und an der Muskelaktivität beteiligt. Es ist im Skelett, im Muskelsystem, in den Nerven, im Gehirn und im Rückenmark enthalten. Darüber hinaus kommt Magnesiumphosphat in den roten Blutkörperchen, in der Leber sowie in der Schilddrüse vor.

 

Schüßler-Salze 7 und seine Wirkung

Anders als die meisten anderen Salze regt Magnesiumphosphat nicht an, sondern es dämpft. Das Schüßler-Salz Nr. 7 beruhigt die Nerven und entspannt die Muskeln – etwa bei Regelschmerzen, Koliken, Wadenkrämpfen, Kopfschmerzen und Migräne. Magnesium phophoricum kann auch bei Schlafstörungen helfen.


Das Schüssler Salz 7 entspannt bei Schmerzen und Krämpfen
Schüßler-Salze 7 entspannt bei Schmerzen und KrämpfenFoto: Fotolia
 

Schüßler-Salze 7 und seine Hauptanwendungsgebiete[1]

 

Schüßler-Salze 7 in der Schwangerschaft

Das Schüßler-Salz Nr. 7 wirkt während der Geburt wehenfördernd. Es lindert bei krampfartigen Wehen die Schmerzen und erleichtert so den Geburtsvorgang.

 

Schüßler-Salze 7 bei Babys und Kindern

Magnesium phosphoricum kann Kindern als Trostmittel dienen, die unter Albträumen leiden, Heimweh haben oder eine Trennungssituation überstehen müssen.

 

Schüßler-Salze 7 und die richtige Dosierung

Die DHU empfiehlt Erwachsenen und Jugendlichen ab zwölf Jahren eine tägliche Dosis von bis zu drei Tabletten. Reduzieren Sie die Einnahme, sobald eine Besserung eintritt. Bei anhaltenden Gesundheitsstörungen sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

Säuglinge, die sich im ersten Lebensjahr befinden, erhalten in Absprache mit dem Arzt ein Drittel der Erwachsenendosis. Kleinkinder bis zum sechsten Lebensjahr sollten die Hälfte, Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren zwei Drittel der Erwachsenendosis verabreicht bekommen.

Nehmen Sie die Schüßler-Salze nicht direkt nach dem Essen ein. Damit die Mineralsalze optimal wirken können, sollte zwischen den Mahlzeiten und der Einnahme eine halbe Stunde liegen.

Bei akuten Symptomen ist die Anwendungsform „heiße 7“ sehr beliebt: Dazu 10 Tabletten in heißem Wasser auflösen, warm trinken und die Schlucke etwas im Mund behalten. Kindern und Säuglingen wird die „heiße 7“ löffelweise und mit lauwarmem Wasser verabreicht.

 

Schüßler-Salze 7: Das sollten Sie bei der Einnahme beachten

Das Schüßler-Salz Nr. 7 enthält Laktose. Bei einer Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten holen Sie sich vor der Einnahme Rat bei einem homöopathisch erfahrenen Arzt.

 

Schüßler-Salze 7: Nebenwirkungen

Nebenwirkungen des Schüßler-Salzes Nr. 7 sind nicht bekannt. Dient Magnesium phosphoricum zur Geburtstagsvorbereitung, sollte die Therapie in Abstimmung mit der Hebamme und einem Arzt erfolgen.

 

Das sollten Sie außerdem über Schüßler-Salze 7 wissen

In der Anwendungsform „heiße 7“ wird das Magnesium phosphoricum sehr schnell vom Körper aufgenommen und wirkt dadurch besonders gut. Die Mischung darf nicht mit Metalllöffeln umgerührt werden.

 

[1] Die gesetzlichen Bestimmungen legen fest, dass für registrierte homöopathische Arzneimittel keine allgemein gültigen „Anwendungsgebiete“ angegeben werden dürfen, wie Sie es von anderen Arzneimitteln gewohnt sind.

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