Schüßler Salze

Schüßler-Salz Nr. 5: Das Mittel für Psyche und Nerven

Redaktion PraxisVITA

Das Schüßler-Salz Nr. 5 wird auch Kalium phosphoricum genannt. Es ist bekannt als sogenanntes Generalmittel bei körperlichen und seelischen Erschöpfungszuständen.

Frau fasst sich erschöpft an den Kopf
Das Schüßler-Salz Nr. 5 wird zur Beruhigung der Nerven und soll für den gewissen Energieschub sorgen Foto:  istock/demaerre

Das Schüßler-Salz Nr. 5 hat sich besonders bei Jugendlichen bewährt. Alle Infos über Kalium phosphoricum und bei welchen Symptomen es noch zum Einsatz kommt; hier.

 

Schüßler-Salz Nr. 5: Was ist das?

Das Schüßler-Salz Nr. 5, auch bekannt unter dem Namen Kalium phosphoricum oder phosphorsaures Kalium, kommt in allen Gehirn und Nervenzellen sowie im Blut und in den Muskeln vor. Im menschlichen Körper befinden sich insgesamt schätzungsweise 120 Gramm des Salzes. Nach Dr. Schüßler spielt es eine wichtige Rolle bei der Bildung von Zellmembranen und roten Blutkörperchen sowie bei der Reizweiterleitung der Nerven.

 

Schüßler-Salz Nr. 5: Wie wird es eingesetzt und wo wirkt es?

Das Schüßler-Salz Nr. 5 soll neben der Eigenschaft als Nervenmittel mehrere Aufgaben erfüllen: Zum einen schätzen Heilpraktiker es als biochemisches Antiseptikum ein, das bestimmte giftige Stoffe unschädlich mache. Zum anderen wird es bei hohem Fieber eingesetzt und soll den Energiestoffwechsel im Körper regulieren.

Bei folgenden Krankheitsbildern und Symptomen kommt es außerdem zum Einsatz:

Nerven:

  • Körperliche Erschöpfung
  • Seelische Erschöpfung
  • Nervöses Asthma
  • Nervöse Schlaflosigkeit
  • Angstgefühle
  • Gedächtnisschwäche

Muskeln:

  • Muskelschwäche/-lähmung
 

Schüßler-Salz Nr. 5: Selbstbehandlung oder Behandlung beim Arzt?

Wer hin und wieder unter seelischen Tiefs leidet oder sich abgeschlagen fühlt, kann das Schüßler-Salz Nr. 5 zur Selbstbehandlung ausprobieren, um sich zu regenerieren und neue Energie zu gewinnen. Auch bei nervöser Unruhe vor Prüfungssituationen oder bei Lampenfieber kann Kalium phosphoricum ein alternatives Heilmittel zur Entspannung sein. Sollten sich seelische oder körperliche Abgeschlagenheit jedoch über einen längeren Zeitraum nicht bessern oder gar verschlechtern, ist es ratsam, für die Behandlung einen Arzt zurate zu ziehen. Auch wer unter hohem Fieber leidet, sollte rasch einen Arzt aufsuchen. Möglicherweise kann das Schüßler-Salz Nr. 5. als Mittel zur Selbstbehandlung die schulmedizinische Therapie unterstützen. 

Das Schüßler-Salz Nr. 5 und die richtige Dosierung

Das Schüßler-Salz Nr. 5 wird häufig in den Potenzen D6 und D12 verabreicht. Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren nehmen eine tägliche Dosis von bis zu drei Tabletten. Reduzieren Sie die Einnahme, sobald eine Besserung eintritt. Bei anhaltenden Gesundheitsstörungen sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

 

Schüßler-Salz Nr. 5: Was gilt für eine Anwendung bei Babys und Kindern?

Bei Babys und Kindern ist es ratsam, immer zuerst den Rat des Kinderarztes einzuholen. Er entscheidet, welche Behandlung sinnvoll ist. Das Schüßler-Salz Nr. 5 kann bei größeren Kindern, die sehr aufgekratzt sind und unter Lernschwäche oder Konzentrationsschwäche leiden, zum Einsatz kommen. Viele Eltern geben es auch Babys mit Schlafstörungen. Als das wichtigste Salz für Jugendliche wird es gegen Anspannung bei Schulstress und gegen Erschöpfungszustände angewandt.

Schüßler-Salz Nr. 5 kann bei Abgeschlagenheit und Schwäche und weiteren Beschwerden helfen. Gegebenenfalls kann das Schüßler-Salz auch durch weitere Salze ergänzt werden.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salze wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch sind Schüßler-Salze als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

Quellen:

  • Emmrich, P. (2016): Schüßler-Sprechstunde. Fallbeispiele aus der Praxis. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart
  • Feichtinger, T.; Mandl, E.; Niedan-Feichtinger, S. (2006): Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler. Georg Thieme Verlag, Stuttgart
  • Tichy, E. & Tichy, K. (2010): Das große Praxisbuch der Schüßlertherapie: Erfolgreich behandeln mit Mineralsalzen. Georg Thieme Verlag, Stuttgart
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