Schüßler Salze

Schüßler-Salz Nr. 19: Das Salz für das Nervensystem

Redaktion PraxisVITA

Das Schüßler-Salz Nr. 19 (Cuprum arsenicosum) kommt bei Krämpfen und bei Störungen des Nervensystems zum Einsatz. Es soll auch Störungen innerer Drüsen verbessern und das Immunsystem stärken. Außerdem setzen Heilpraktiker das Schüßler-Salz Nr. 19 ein, um Oxidationsvorgängen im Körper entgegenzuwirken.

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Mit Wadenkrämpfen haben nicht nur Sportler zu kämpfen Foto:  iStock/olegbreslavtsev
Inhalt
  1. Was ist Schüßler-Salz Nr. 19?
  2. Wie wirkt Schüßler-Salz Nr. 19
  3. Anwendung bei Babys und Kleinkindern
  4. Zum Arzt oder Selbstbehandlung?
 

Was ist Schüßler-Salz Nr. 19?

Im Schüßler-Salz Nr. 19 ist Kupferarsenit (Cuprum arsenicosum), eine chemische Verbindung aus Kupfer und Arsen, enthalten. Beide Elemente sind in größeren Dosen giftig, spielen als Mineralien in geringer Menge aber eine wichtige Rolle.

Kupfer führt zur Reifung roter Blutkörperchen, ist aber auch Bestandteil vieler Enzyme des Stoffwechsels. Arsen unterstützt physiologische Vorgänge in Zellen ebenfalls. Es wirkt als Reduktionsmittel auch unerwünschten Oxidationen entgegen. Unser Körper speichert Kupferarsenit vor allem in der Leber und in der Galle, aber auch im Gehirn, in der Milz, der Lunge und in den Knochen.

 

Wie wirkt Schüßler-Salz Nr. 19

Laut der Biochemie von Dr. Schüßler eignet sich das Schüßler-Salz Nr. 19 bei Erkrankungen des Nervensystems, die von Symptomen wie Krämpfen begleitet werden. Dazu zählen Wadenkrämpfe, Krämpfe vor und während der Periode, Epilepsien sowie Krämpfe der Verdauungsorgane. Auch bei Organerkrankungen, die mit Krämpfen einhergehen, raten Heilpraktiker zu diesem Schüßler-Salz.

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Cuprum arsenicosum kann auch bei Störungen im Kollagenstoffwechsel, also bei Bindegewebsschwäche, eingenommen werden. Aufgrund seiner Bedeutung im Stoffwechsel des Hautpigments Melanin setzen Heilpraktiker das Schüßler-Salz Nr. 19 ebenfalls ein, sollten Patienten an dem Symptom einer Pigmentierungsstörung der Haut leiden.

Nicht zuletzt bessern sich laut der Schüßler-Lehre Störungen innerer Drüsen, also der Leber, der Bauchspeicheldrüse und der Schilddrüse. Aufgrund seiner antioxidativen Eigenschaften wird dem Schüßler-Salz Nr. 19 nachgesagt, vorzeitige Alterungsprozesse zu verlangsamen.

 

Anwendung bei Babys und Kleinkindern

Das Schüßler-Salz Nr. 19  soll auf Nervenzellen wirken und die geistige Entwicklung von Kindern fördern. Es könnte Fieberkrämpfe bessern, ist jedoch kein Mittel zur Ersten Hilfe. Auch bei Wurmerkrankungen greifen Heilpraktiker zum Schüßler-Salz Nr. 19.

 

Zum Arzt oder Selbstbehandlung?

Das Schüßler-Salz Nr. 19 kommt bei zahlreichen schwerwiegenden Erkrankungen, etwa Krampfleiden, zum Einsatz.

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In allen Fällen ist eine ärztliche Diagnose erforderlich – vor allem bei Babys und Kleinkindern. Eine Kombination mit Medikamenten aus der Schulmedizin ist möglich.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salze wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch sind Schüßler-Salze als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

Quellen:

  • Broy, J. (2009): Die biochemische Heilmethode Dr. med. Wilhelm Schüßlers. Foitzick-Verlag, Augsburg

  • Emmrich, P. (2016): Schüßler-Sprechstunde. Fallbeispiele aus der Praxis. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart

  • Müller-Frahling, M. & Kasperzik, B. (2017): Biochemie nach Dr. Schüßler: Ergänzungsmittel. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart

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