Schüßler Salze

Schüßler-Salz Nr. 18: Das Salz zur Entgiftung

Redaktion PraxisVITA

Das Schüßler-Salz Nr. 18 (Calcium sulfuratum) soll den Körper entgiften, indem Schwermetalle ausgeschieden werden. Es soll auch den Stoffwechsel normalisieren, falls im Körper zu schnelle Verbrennungsvorgänge ablaufen und es zur Übersäuerung kommt. Erkrankungen der Haut bessern sich laut der Lehre Schüßlers ebenfalls.

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Bei Störungen des Stoffwechsels kann Schüßler-Salz Nr. 18 helfen Foto:  iStock/dragana911
Inhalt
  1. Schüßler-Salz Nr. 18: Was ist das?
  2. Wie wird Schüßler-Salz Nr. 18 eingesetzt?
  3. Schüßler-Salz Nr. 18 für Babys und Kleinkinder?
  4. Ärztliche Behandlung oder Selbstbehandlung?
 

Schüßler-Salz Nr. 18: Was ist das?

Das Schüßler-Salz Nr. 18 wird auch Calcium sulfuratum oder Calciumsulfid genannt. Es handelt sich um eine Verbindung aus Kalk und Schwefel. Der Lehre Schüßlers zufolge befinden sich wichtige Speicher in der Leber und in der Bauchspeicheldrüse.

 

Wie wird Schüßler-Salz Nr. 18 eingesetzt?

Typische Symptome, für die sich eine Behandlung mit dem Schüßler-Salz Nr. 18 anbietet, sind Müdigkeit beziehungsweise Gewichtsverlust bei Heißhunger und großem Durst. Dies deutet Schüßler zufolge auf Störungen im Stoffwechsel zur Energiegewinnung hin.

Es kann auch zur Übersäuerung kommen. Calcium sulfuratum ist wichtig, falls Verbrennungsprozesse schneller als erwünscht ablaufen. Zu starke Oxidationen, wie sie bei der Energiegewinnung auftreten, werden gedämpft, und aufbauende Stoffwechselwege gestärkt.

Bein einer Frau mit Dehnungsstreifen
Schüßler Salze Schüßler-Salz Nr. 1 – Das Salz des Bindegewebes, der Gelenke und Haut

Da Schwefel Schwermetalle bindet, setzen Heilpraktiker das Schüßler-Salz Nr. 18 zur Entgiftung (als Antidot) ein. Diese Behandlung der sogenannten Ausleitung soll bewirken, dass Quecksilber aus alten Zahnfüllungen, bekannt als Amalgam, den Körper verlässt.

Eiweiße im Körper enthalten ebenfalls Schwefel. Bei starker Verschleimung ist es wünschenswert, dass Schwefelbrücken in den Proteinen gespalten werden. Deshalb wird das Schüßler-Salz Nr. 18 zur Therapie einer Bronchitis oder Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis) mit starker Schleimbildung angewandt. Auch bei Hautausschlägen oder Wunden könnte das Schüßler-Salz Nr. 18 geeignet sein. Denn diese Vorgänge benötigen ebenfalls Eiweiße mit der richtigen Raumstruktur.

 

Schüßler-Salz Nr. 18 für Babys und Kleinkinder?

Leiden Säuglinge an Milchschorf oder sonstigen Hautausschlägen, kann das Schüßler-Salz Nr. 18 eingesetzt werden. Bei starker Infektanfälligkeit mit Neigung zur Bronchitis wird es von vielen Heilpraktikern empfohlen.

 

Ärztliche Behandlung oder Selbstbehandlung?

Das Schüßler-Salz Nr. 18 eignet sich bei einer Bronchitis, einer Nasennebenhöhlenentzündung oder bei allgemeiner Erschöpfung gut zur Selbstbehandlung. Bessern sich die Beschwerden nicht, ist ein Arztbesuch unbedingt erforderlich.

Frau hält Tabletten in der Hand
Schüßler Salze Schüßler-Salz Nr. 9 – Das Salz des Stoffwechsels

Erkranken Säuglinge oder Kleinkinder, sollte der erste Weg immer zum Kinderarzt führen. In vielen Fällen lässt sich das Schüßler-Salz Nr. 18 mit Medikamenten aus der Schulmedizin gut kombinieren.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salze wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch sind Schüßler-Salze als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

Quellen:

  • Broy, J. (2009): Die biochemische Heilmethode Dr. med. Wilhelm Schüßlers. Foitzick-Verlag, Augsburg

  • Emmrich, P. (2016): Schüßler-Sprechstunde. Fallbeispiele aus der Praxis. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart

  • Müller-Frahling, M. & Kasperzik, B. (2017): Biochemie nach Dr. Schüßler: Ergänzungsmittel. Deutscher Apotheker Verlag, Stuttgart

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