Schüßler Salze

Schüßler-Salz Nr. 17: Das Salz für die Blutbildung

Redaktion PraxisVITA

Das Schüßler-Salz Nr. 17 (Manganum sulfuricum) soll die Blutbildung unterstützen und dadurch die Sauerstoffversorgung der Organe und Gewebe im Körper verbessern. Auch Allergiker sowie Kinder mit Lernstörungen können laut der Schüßler-Lehre von dem Ergänzungssalz profitieren.

Blut, welches aus einer Pipette entnommen wird
Manganum sulfuricum soll die Blutbildung unterstützen Foto:  istock/casarsaguru
Inhalt
  1. Schüßler-Salz Nr. 17: Was ist das?
  2. Wie wird das Schüßler-Salz Nr. 17 eingesetzt und wo wirkt es?
  3. Schüßler-Salz Nr. 17: Selbstbehandlung oder Behandlung beim Arzt?
  4. Schüßler-Salz Nr. 17: Was gilt für die Anwendung bei Babys und Kindern?
 

Schüßler-Salz Nr. 17: Was ist das?

Gut durchblutet, gut versorgt: Das Schüßler-Salz Nr. 17, auch Manganum sulfuricum oder Mangansulfat genannt, soll die Blutbildung und damit die Sauerstoffversorgung fördern. Mangansulfat zählt zu den Ergänzungssalzen, die die Wirkung der klassischen zwölf Schüßler-Salze verstärken oder verbessern können. Aufgrund seiner blutbildenden Eigenschaft wird es häufig mit Schüßler-Salz Nr. 3 oder Schüßler-Salz Nr. 8 kombiniert. 

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Wie wird das Schüßler-Salz Nr. 17 eingesetzt und wo wirkt es?

Die wichtigste Eigenschaft des Schüßler-Salzes Nr. 17 ist, dass es laut der Schüßler-Lehre die Bildung des eisenhaltigen Blutfarbstoffs Hämoglobin fördert. Sauerstoff ist chemisch an Hämoglobin gebunden und kann nur mithilfe des Blutfarbstoffs in die Körperzellen transportiert werden. Daher setzen Heilpraktiker Mangansulfat zum Beispiel zur Behandlung von Blutarmut (Anämie) ein, die mit Symptomen wie Müdigkeit, Haarausfall, brüchigen Nägeln, rissigen Mundwinkeln, Entzündungen der Mundschleimhaut sowie Kopfschmerzen oder Schwindel einhergehen kann. Auch vor Verkalkungen der Blutgefäße (Arteriosklerose) soll Mangansulfat schützen.

Es gibt noch weitere Einsatzgebiete des Schüßler-Salzes Nr. 17:

  • Muskelschmerzen und Muskelzittern
  • Gelenk- und Knochenerkrankungen, zum Beispiel Gelenkschmerzen, Arthrose, Gicht oder Osteoporose
  • Allergien und Unverträglichkeiten: Mangansulfat soll die Freisetzung des Entzündungsbotenstoffs Histamin drosseln
  • Immunschwäche und Infektanfälligkeit
  • Beschwerden der Atemwege: trockene Schleimhäute, Bronchitis, Rachenentzündung
  • Psychische Probleme, wie zum Beispiel Lernstörungen, Leistungsschwäche, Erschöpfung oder depressive Verstimmungen 
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Schüßler-Salz Nr. 17: Selbstbehandlung oder Behandlung beim Arzt?

Bei leichten Beschwerden kann das Schüßler-Salz Nr. 17 im Rahmen der Selbstbehandlung eingesetzt werden. Mangansulfat wird meist in Form von Tabletten eingenommen. Starke Symptome oder Beschwerden, die über einen längeren Zeitraum hinweg anhalten, können jedoch ein Hinweis auf eine ernste Krankheit sein, wie zum Beispiel Blutarmut, Depression, Arthrose oder Epilepsie (Zittern und Krampfanfälle). Dann muss die Ursache unbedingt von einem Arzt abgeklärt werden. Er kann möglicherweise die Einnahme des Schüßler-Salzes Nr. 17 als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung empfehlen. 

Schüssler-Salze-Kuren
Schüßler Salze Gesund mit Schüßler-Salze-Kuren

 

Schüßler-Salz Nr. 17: Was gilt für die Anwendung bei Babys und Kindern?

Bei Babys und Kleinkindern kommt das Schüßler-Salz Nr. 17 zum Einsatz, um das Knochenwachstum zu unterstützen oder allergische Beschwerden zu lindern. Auch bei Kindern mit Lernstörungen oder Konzentrationsproblemen wird Mangansulfat mitunter angewandt.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salze wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch sind Schüßler-Salze als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

Quellen:

  • DHU: Schüssler-Salz Nr. 11 Natrium Silicea
  • Feichtinger, T. & Niedan-Feichtinger, S. (2011): Gesund durchs Jahr mit Schüßler-Salzen. Thieme Verlag, Stuttgart
  • Wacker, S. (2017): In Balance mit Schüßler-Salzen: Schüßlern Sie sich gesund – Am Gesicht erkennen, welche Salze Ihnen fehlen. Haug Verlag, Stuttgart
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