Schüßler Salze

Schüßler-Salz Nr. 14: Das Salz der inneren Ruhe

Redaktion PraxisVITA

Das Schüßler-Salz Nr. 14 (Kalium bromatum) wird vor allem fürs vegetative Nervensystem eingesetzt. Es soll die Nerven beruhigen und Ruhelosigkeit lindern. Daher kommt es bei einer Vielzahl an Krankheiten zur Anwendung. Bei einigen Beschwerden muss jedoch unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden.

Sportliche Frau faltet die Hände über den Kopf
Um die Nerven zu beruhigen,greifen viele auf sanfte Mittel zurück Foto:  istock/peopleimages
Inhalt
  1. Schüßler-Salz Nr. 14: Was ist das?
  2. Wie wird das Schüßler-Salz Nr. 14 eingesetzt und wo wirkt es?
  3. Schüßler-Salz Nr. 14: Behandlung beim Arzt oder Selbstbehandlung?
  4. Schüßler-Salz Nr. 14: Was gilt für die Anwendung bei Babys und Kindern?
 

Schüßler-Salz Nr. 14: Was ist das?

Einen Gang herunterschalten: Das Schüßler-Salz Nr. 14, auch Kalium bromatum oder Kaliumbromid genannt, sorgt laut der Schüßler-Lehre für Entspannung, indem es die Sensibilität der Nerven herabsetzt. Außerdem soll es die Hormonausschüttung und die Aktivität der Lymphdrüsen steuern. Kaliumbromid gehört zu den Ergänzungssalzen der klassischen zwölf Schüßler-Salze. 

Schüßler-Salze
Anwendungsgebiete So wenden Sie Schüßler-Salze richtig an

 

Wie wird das Schüßler-Salz Nr. 14 eingesetzt und wo wirkt es?

Das Schüßler-Salz Nr. 14 spielt nach Ansicht vieler Heilpraktiker eine wichtige Rolle für das vegetative Nervensystem, das alle lebenswichtigen Organfunktionen steuert. Daher wird es vor allem bei Störungen des Gehirns oder des Nervensystems angewandt. Kaliumbromid soll die Erregbarkeit von Nerven dämpfen und auf diese Weise eine beruhigende Wirkung entfalten. Diese Effekte nutzen Menschen, die zum Beispiel unter Nervosität, Aufregung, Ängsten oder innerer Ruhelosigkeit leiden.

Auch die Aktivität der Drüsen in den Schleimhäuten könne durch das Schüßler-Salz Nr. 14 sinken, sodass es bei Hauterkrankungen und Entzündungen die Beschwerden lindere.

Typische Symptome und Krankheitsbilder, bei denen das Schüßler-Salz Nr. 14 zum Einsatz kommt, sind:

  • Unruhe, Depressionen, Schlaflosigkeit, Nervenschwäche
  • Hautprobleme: Schuppenflechte, Hautausschlag, trockene oder empfindliche Haut, Akne, Rosacea oder Warzen
  • Schleimhautentzündungen, zum Beispiel in Mund, Rachen, Kehlkopf, in den Bronchien, in der Nase oder im Magen-Darm-Trakt
  • Atembeschwerden wie Atemnot, Bronchitis, Keuchhusten oder Asthma
  • Menstruations- und Zyklusstörungen
  • Bettnässen oder Blasenschwäche
  • Gehstörungen oder Lähmungsgefühl 
    Schüssler-Salze-Kuren
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Schüßler-Salz Nr. 14: Behandlung beim Arzt oder Selbstbehandlung?

Wer unter leichten Beschwerden wie etwa innerer Unruhe, Einschlafproblemen, Zyklusstörungen oder trockener Haut leidet, kann im Rahmen der Selbstbehandlung das Schüßler-Salz Nr. 14 ausprobieren. Kaliumbromid wird in der Regel in Form von Tabletten eingenommen.

Bei ernsthaften Symptomen und Krankheiten wie Depressionen, Lähmungserscheinungen, Schleimhautentzündungen oder Asthma sollte jedoch für die Behandlung unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden. Das gilt auch, wenn sich leichtere Beschwerden über einen längeren Zeitraum hinziehen – hier muss die Ursache schulmedizinisch abgeklärt werden. So könnten hormonelle Störungen zum Beispiel durch eine Schilddrüsenerkrankung ausgelöst werden. 

Frau schreibt auf einem Klemmbrett
Schüßler Salze Welches Schüßler-Salz ist das richtige?

 

Schüßler-Salz Nr. 14: Was gilt für die Anwendung bei Babys und Kindern?

Da das Schüßler-Salz Nr. 14 die Nerven beruhigen und den Nachtschlaf fördern soll, könnten Kinder, die unter Albträumen leiden, von Kalium bromatum profitieren. Bei Jugendlichen in der Pubertät wird Kaliumbromid angewandt, um Akne im Gesicht oder auf Schultern, Brust und Rücken zu behandeln.

Babys und Kinder erhalten, je nach Alter, in der Regel nur ein bis zwei Drittel der Erwachsenen-Dosis.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salze wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch sind Schüßler-Salze als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

Quellen:

  • Feichtinger, T. & Niedan-Feichtinger, S. (2011): Gesund durchs Jahr mit Schüßler-Salzen. Thieme Verlag, Stuttgart
  • Haiduk, V. (2008): Die 15 Ergänzungssalze in der Schüßler-Therapie. Knaur Verlag, München
  • Wacker, S. (2017): In Balance mit Schüßler-Salzen: Schüßlern Sie sich gesund – Am Gesicht erkennen, welche Salze Ihnen fehlen. Haug Verlag, Stuttgart
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