Schüßler Salze

Schüßler-Salz Nr. 13: Das Salz der Stärkung

Redaktion PraxisVITA

Das Schüßler-Salz Nr. 13 (Kalium arsenicosum) kommt vor allem bei Erschöpfungszuständen zum Einsatz. Es soll den Energieverbrauch drosseln und dadurch den Körper stärken. Doch auch bei anderen Symptomen und Krankheitsbildern wird das Ergänzungssalz von Heilpraktikern empfohlen.

Person stemmt Langhantel
Das Schüßler-Salz Nr. 13 hat sich bei Erschöpfungszuständen bewährt Foto:  istock/mihailomilovanovic
Inhalt
  1. Schüßler-Salz Nr. 13: Was ist das?
  2. Wie wird das Schüßler-Salz Nr. 13 eingesetzt und wo wirkt es?
  3. Schüßler-Salz Nr. 13: Behandlung beim Arzt oder Selbstbehandlung?
  4. Schüßler-Salz Nr. 13: Was gilt für die Anwendung bei Babys und Kindern?
 

Schüßler-Salz Nr. 13: Was ist das?

Das Schüßler-Salz Nr. 13, auch Kalium arsenicosum oder Kaliumarsenit genannt, zählt zu den Ergänzungssalzen der klassischen Schüßler-Salze. Dieser Mineralstoff wird vor allem bei Erschöpfung und Schwächezuständen eingesetzt. Laut Schüßler kann Kaliumarsenit einen übermäßigen Energieverbrauch im Körper drosseln. Es stabilisiere den Stoffwechsel und verhelfe dem Körper auf diese Weise zu neuer Stärke.

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Wie wird das Schüßler-Salz Nr. 13 eingesetzt und wo wirkt es?

Das Schüßler-Salz Nr. 13 ist im Körper zum Beispiel in Haut, Haaren, im Gehirn, in der Leber und Niere sowie in der Schilddrüse zu finden. Bei erhöhtem Bedarf greift der Organismus auf die Vorräte zurück, und es sollen Mangelerscheinungen entstehen, die vor allem diese Körperregionen und die mit ihnen verbunden Funktionen betreffen. Daher zählen chronische Haut- und Schleimhaut-Erkrankungen und Schwächezustände zu den Hauptanwendungsgebieten von Kalium arsenicosum. Kaliumarsenit soll außerdem den Hormonhaushalt regulieren und den weiblichen Zyklus stabilisieren. Deshalb setzen Frauen es zum Beispiel bei Menstruationsbeschwerden oder Kinderwunsch ein.

Weitere Symptome und Krankheitsbilder, bei denen das Schüßler Salz Nr. 13 zum Einsatz kommt, sind:

  • Schuppenflechte und Hautausschlag
  • Bindehautentzündungen und trockene Augen
  • Erkrankungen der Atemwegsschleimhäute wie Schnupfen, Mandel- und Rachenentzündungen, Asthma und Bronchitis
  • Muskelkrämpfe und -zuckungen
  • Blutarmut (Anämie)
  • Allgemeine Schwäche, aber auch Herzschwäche
  • Psychische Beschwerden wie Schlafstörungen und Depression
 

Schüßler-Salz Nr. 13: Behandlung beim Arzt oder Selbstbehandlung?

Bei allgemeinem Schwächegefühl, Hautproblemen, Zyklusschwankungen, Schlafstörungen sowie häufigen Infekten kann das Schüßler-Salz Nr. 13 im Rahmen der Selbstbehandlung ausprobiert werden. Kaliumarsenit wird meist in Form von Tabletten eingenommen.

Starke Beschwerden und ernsthafte Erkrankungen wie zum Beispiel Herzschwäche, Asthma, Depressionen, Muskelzuckungen oder chronische Entzündungen sollten jedoch immer von einem Arzt abgeklärt werden. Er wählt die passende Behandlung aus.

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Schüßler-Salz Nr. 13: Was gilt für die Anwendung bei Babys und Kindern?

Heilpraktiker empfehlen das Schüßler-Salz Nr. 13 Babys und Kindern, die besonders nervös und unruhig sind oder die unter Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Akne oder Neurodermitis leiden.

Hinweis: Die spezifische Wirksamkeit von Schüßler-Salze wird in der Wissenschaft diskutiert. Dennoch sind Schüßler-Salze als sanfte Heilmethode sehr beliebt.

Quellen:

  • Feichtinger, T. & Niedan-Feichtinger, S. (2011): Gesund durchs Jahr mit Schüßler-Salzen. Thieme Verlag, Stuttgart
  • Haiduk, V. (2008): Die 15 Ergänzungssalze in der Schüßler-Therapie. Knaur Verlag, München
  • Wacker, S. (2017): In Balance mit Schüßler-Salzen: Schüßlern Sie sich gesund – Am Gesicht erkennen, welche Salze Ihnen fehlen. Haug Verlag, Stuttgart
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