Schnarchen-Ursachen: Welche es gibt und was hilft

Redaktion PraxisVITA
Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Die für das Schnarchen typischen Geräusche entstehen dadurch, dass bestimmte Strukturen (z. B. der weiche Gaumen) beim Atmen in Schwingung geraten. Dies passiert vor allem an den Engstellen der oberen Atemwege. Wie das funktioniert und welche Schnarchen-Ursachen es noch gibt, erfahren Sie hier.

 

Was sind die Schnarchen-Ursachen?

Die für das Schnarchen typischen Geräusche entstehen dadurch, dass bestimmte Strukturen (z. B. der weiche Gaumen) beim Atmen in Schwingung geraten. Dies passiert vor allem an den Engstellen der oberen Atemwege. Erzeugt wird diese Schwingung vom Luftstrom, der während der Atmung entsteht.

Doch aufgrund welcher Ursachen tritt Schnarchen dann ausschließlich während des Schlafs auf? Dies erklären Mediziner damit, dass im Schlaf die Muskelspannung vieler Weichteilstrukturen absinkt. Zu ihnen zählen unter anderem die Zunge und der weiche Gaumen. Wenn die Muskelspannung sinkt, ändern sich dadurch die Strömungsverhältnisse in den oberen Atemwegen. Bei manchen Menschen ist dies eine der Schnarchen-Ursachen.

 

Mehrere Faktoren spielen eine Rolle

Die Schnarchen-Ursachen sind also eng mit den Strömungsverhältnissen in den oberen Atemwegen verknüpft. Diese hängen jedoch nicht nur von veränderten Muskelspannungen ab; vielmehr gibt es eine ganze Reihe sich gegenseitig beeinflussender Faktoren. Hierzu zählen unter anderem die Beschaffenheit des (weichen) Gaumens, der Atemwege selbst (gibt es anatomische Engstellen?) sowie des Schädels. Auch Zahnfehlstellungen können nächtliches Schnarchen hervorrufen oder begünstigen. Wo genau beim Schnarchen die Ursachen im Einzelfall liegen, lässt sich wegen der Vielzahl der möglichen Gründe meist nicht sofort klären.

Schnarchen
Es gibt verschiedene Schnarchen-Ursachen, die auch unterschiedlich behandelt werden müssen© iStock

Es gibt auch Schnarchen- Ursachen, die mit den individuellen Schlafgewohnheiten zusammenhängen: Manche Menschen schnarchen nur, wenn sie auf dem Rücken schlafen; sobald sie eine andere Position einnehmen, hört das Schnarchen auf. Auch hier spielen veränderte Luftströme in den Atemwegen eine Rolle, die je nach Körperlage unterschiedlich sind.

 

Risikofaktoren für das Schnarchen

Manche Menschen sind vom Schnarchen generell häufiger betroffen als andere: So schnarchen Männer im Durchschnitt häufiger als Frauen. Mit steigendem Alter (bis ca. Mitte 50) steigt bei beiden Geschlechtern die Häufigkeit des Schnarchens, danach sinkt sie wieder leicht ab. Einige Wissenschaftler vermuten zudem, dass Schnarchen auch erblich bedingt ist.

Stark verengte Luftwege im Nasenbereich zählen ebenso zu den Schnarchen-Ursachen. Dies gilt ebenso für erkältete Personen mit verstopfter Nase. Mit dem Verschwinden der Erkältungssymptome geht bei Letzteren jedoch auch das Schnarchen wieder zurück.

Einige mögliche der Schnarchen-Ursachen lassen sich durch eine bewusste Lebensführung positiv beeinflussen. Hierzu zählen vor allem Übergewicht, Rauchen und Alkoholkonsum. Jeder dieser Faktoren kann für sich betrachtet das Schnarchen begünstigen.

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