Schleudertrauma: Mit Akupunktur schneller gesund

Akupunktur hilft nach Schleudertrauma
Mit Akupunktur als Zusatztherapie werden sowohl die akuten als auch die chronischen Schmerzen bei einem Schleudertrauma deutlich reduziert © Fotolia

Da die Akupunktur-Massage stets darauf bedacht ist, schmerzfrei zu behandeln, kann mit der Behandlung sofort nach einem Schleudertrauma-Vorfall begonnen werden. Der Heilungsprozess kann sich dadurch deutlich verkürzen.

In Deutschland erleiden 400 000 Menschen pro Jahr ein Schleudertrauma. Konventionelle Therapien wie das Tragen einer Halskrause und das Einnehmen von Schmerztabletten können nach neuesten Erkenntnissen weder die akuten Symptome wie Schmerzen im Nackenbereich und im Hinterkopf und Schwindelgefühle noch langwierige Nacken- und Kopfschmerzen verhindern.

Gute Erfahrungen sind jedoch jetzt mit einer zusätzlichen Akupunktur-Behandlung gemacht worden: Die Patienten sind dadurch erheblich beweglicher im Nackenbereich, die Schmerzen verschwinden schneller, und es gibt weniger Langzeitbeschwerden. Treten chronische Beschwerden auf, wird deren Dauer erheblich verkürzt.

 

Akupunkturbehandlung nach Schleudertrauma alle drei Tage

Das ergab eine Studie der Universitätsklinik für Unfallchirurgie in Wien. Die Patienten wurden alle drei Tage mit Akupunktur an zwei Punkten des Unterarms behandelt, und zwar im Durchschnitt zwei- bis dreimal. Die ambulante Akupunktur-Behandlung wurde beendet, sobald die Beweglichkeit des Halses sich besserte und die Schmerzen soweit abgeklungen waren, dass keinerlei Schmerzmittel mehr benötigt wurden.

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