Schleudertrauma: Die Diagnose wird nach einem Unfall gestellt

Kapitel
  1. 1. Überblick
  2. 2. Ursachen
  3. 3. Symptome
  4. 4. Diagnose
  5. 5. Behandlung
  6. 6. Vorbeugung

Bei einem Schleudertrauma stellt der Arzt die Diagnose anhand der auftretenden Symptome und der genauen Schilderung des Unfallhergangs durch den Betroffenen.

Insbesondere durch den Unfallhergang kann der Arzt Rückschlüsse auf die mögliche Schwere des Schleudertraumas ziehen. Das gilt besonders dann, wenn sich die Symptome aufgrund der typischen Zeitverzögerung gerade erst entwickeln.

 

Bildgebende Verfahren machen Verletzungen beim Schleudertrauma sichtbar

Eine eingehende körperliche und neurologische Untersuchung liefert zusätzliche Hinweise auf das Ausmaß des Traumas und seine Folgen. Durch bildgebende Verfahren wie beispielsweise eine Röntgenaufnahme der Halswirbelsäule kann der Arzt zudem erkennen, ob Wirbel oder Wirbelkörper der Halswirbelsäule gebrochen oder angebrochen sind und ob Gelenkverletzungen vorliegen. Weitere bildgebende Verfahren wie eine Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT, Kernspintomografie) machen zudem ausgedehnte Verletzungen in Muskeln, Bändern und Sehnen sichtbar.

Beim Verdacht auf ein schweres Schleudertrauma setzt der Arzt für die weitere Diagnose verschiedene neurologische Untersuchungen ein, die Störungen in Gehirn, Rückenmark und Nerven aufspüren. So prüft er zum Beispiel die Reflexe und führt gegebenenfalls auch eine Kraftprüfung und Tests auf Gefühlsstörungen durch. Außerdem kann er bestimmte Untersuchungsmethoden anwenden, wie beispielweise die Elektromyografie (EMG) oder die Elektroneurografie (ENG).

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