Schleudertrauma: Darauf sollten Sie achten!

Kühlakku nach Schleudertrauma auf die Haut legen
Kühlung kann die Schmerzen eines Schleudertraumas lindern und die Schwellungen abklingen lassen © Fotolia

Meist bedarf ein Schleudertrauma keiner besonderen Behandlung. Wichtig ist, keine Schonhaltung einzunehmen, da ansonsten langfristige Folgen möglich sind. Erfahren Sie hier mehr über die richtige Therapie.

Schmerzen im Nacken, Kopfweh, Muskelsteifheit im Nackenbereich – Anzeichen für ein Schleudertrauma. Diese Weichteilverletzung im Bereich der Halswirbelsäule ist oft Folge eines Auffahrunfalls: Bei den Fahrzeug-Insassen wird durch den Aufprall der Nacken kurzzeitig stark überstreckt. Beschwerden treten oft erst einige Zeit später auf. Normalerweise vergehen die Schmerzen und die Steifheit im Nacken nach wenigen Tagen. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, dass Nackenschmerzen ein paar Monate andauern. Nur wenige leiden jedoch unter Spätfolgen. Aber: Wer nach einem Unfall unter Übelkeit, Seh-, Schluck-, Schlaf- oder Konzentrationsstörungen, starken Nackenschmerzen, Schmerzen in Schultern und Armen mit prickelndem Gefühl leidet, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen. Auch wenn Unfallopfer bewusstlos werden oder Erinnerungslücken haben, ist das angezeigt.

 

Bewegung lindert Schmerzen nach Schleudertrauma

Schmerzmittel dürfen nach Absprache mit dem Arzt genommen werden. Kühlung lindert Schmerzen, lässt Schwellungen abklingen. Gymnastik, anfangs unter professioneller Anleitung, lockert verspannte Muskulatur. Studien zufolge ist Bewegung für den Heilungserfolg besser als Schonung.

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