Pssst...Frauenthemen! 6 Frauenleiden, über die niemand gern spricht

Redaktion PraxisVITA

Scheidentrockenhaut

DAS FÜHLEN SIE: Anfangs macht sich neben dem Trockenheitsgefühl häufig ein Brennen und Jucken bemerkbar. Viele Frauen denken deshalb zunächst an eine Pilzinfektion. Auch beim Sex wird die Vagina, trotz sexueller Erregung, nicht mehr richtig feucht. Das verursacht Schwierigkeiten und Schmerzen beim Liebesakt, der dadurch für viele unmöglich wird. SANFTE HILFE: Damit niemand auf Sex verzichten muss, helfen im akuten Stadium Gleitgels bzw. Befeuchtungsgels, die direkt vor dem Akt angewendet werden. Sie sollten feuchtigkeitsbildend und hormonfrei sein. Da Scheidentrockenheit ein Symptom ist, muss für die wirkliche Behandlung die Ursache hinter dem Problem bekannt sein. Tritt sie z.B. als Folge einer Erkrankung auf, reicht es manchmal schon aus, die Vaginalflora wieder zu stabilisieren (Milchsäurekur, Apotheke). WANN ZUM ARZT: Hier gibt es eigentlich nur eine Regel: Ihr Wohlbefinden steht immer im Vordergrund. Wenn die Symptome nicht nach kurzer Zeit wieder verschwinden und Sie unter ihnen leiden, dann gehen Sie zum Arzt und lassen Sie die Ursache abklären. Womöglich ist ein Östrogenmangel der Auslöser für die Scheidentrockenheit. Dann muss Ihr Gynäkologe abklären, ob z.B. die Einnahme der Anti-Baby-Pille oder der Beginn der Wechseljahre dahinter stecken und eine entsprechende Behandlung mit Ihnen besprechen.

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