Was Heißhunger über uns verrät

Saures – Der Magen hat Hilfe nötig

Schwanger oder nicht – für den Griff ins Gurkenglas, die extra Portion Essig im Salat oder die Vorliebe für saure Äpfel oder Grapefruitsaft hat der Körper gute Gründe. Einmal kann es ein Hilfeschrei nach bestimmten Vitaminen (vor allem Vitamin C) sein. Möglicherweise braucht auch die Magensäureproduktion neue Anregungen, die sie aus Saurem erhält. In der alten chinesischen Ernährungslehre geht man von einem Mangelzustand in der Leber aus. Denn saures Essen wird mit diesem Organ in Zusammenhang gebracht. Frauen werden auch von ihren Hormonen zu Saurem verleitet. Besonders ausgeprägt ist dies während der Schwangerschaft. Durch die starke hormonelle Veränderung schmeckt der Speichel etwas süßer, die Essiggurke schafft den Ausgleich. Wer kein Baby erwartet, erlebt ausgefallene Gelüste manchmal in der Zyklusmitte, an den Tagen vor oder während der Menstruation. Das beste Rezept gegen Heißhunger ist essen, sagen Ernährungsexperten. Gerade bei Saurem ist dies meist kein Problem, denn Gurken haben kein Fett und wenig Kalorien. Steht der Sinn dagegen nach salzigen Knabbersachen oder Käse (eventuell Kalium-, Natriummangel), heißt es aufpassen und kalorienärmer salzig essen.

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