Sauerkraut-Diät: So hilft das Kraut beim Abnehmen

Redaktion PraxisVITA

Sauer macht schlank – zumindest verspricht das die Sauerkraut-Diät. Was ist an der Methode tatsächlich dran? Welche Vor- und Nachteile gibt es bei dieser Diät?

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Inhalt
  1. Warum ist Sauerkraut gesund?
  2. So funktioniert die Sauerkraut-Diät
  3. Mit Sauerkrautsaft das Abnehmen beschleunigen
  4. Welches Sauerkraut eignet sich zum Abnehmen?
  5. Vorteile der Sauerkraut-Diät
  6. Abnehmen mit Sauerkraut-Diät: Die Nachteile

Die Sauerkraut-Diät ist nichts für schwache Nerven: Zu jeder Mahlzeit gibt es das Kraut und zum Frühstück steht Sauerkrautsaft auf dem Plan. Lohnt sich die Diät?

 

Warum ist Sauerkraut gesund?

Bei Sauerkraut handelt es sich eigentlich um Weißkohl, der durch einen Milchsäurevorgang konserviert wurde und einige gesundheitliche Vorteile zu bieten hat. Das Kraut enthält wertvolle Mineralstoffe und Vitamin A,B,C und K sowie Milchsäure, hat eine entschlackende Wirkung und regt die Verdauung an. Sauerkraut hat zudem extrem wenig Kalorien – 100 Gramm enthalten nur 15 Kilokalorien. Außerdem hat das Kraut einen extrem geringen Fettanteil. Weil es zugleich schnell sättigt, ist es gut geeignet, um Kalorien zu sparen und damit Gewicht zu verlieren.

 

So funktioniert die Sauerkraut-Diät

Wenn Sie den Geschmack von Sauerkraut überhaupt nicht mögen, dann werden Sie es mit der Sauerkraut-Diät schwer haben. Zwar besteht Ihr Speiseplan nicht – wie es der Name impliziert – nur aus Sauerkraut. Dennoch sollte das deftige Kraut Hauptbestandteil jeder Mahlzeit sein.

Egal, ob Sie Sauerkraut zu Gemüse oder mageres Fleisch mit Sauerkraut essen: Wichtig ist, dass Sie die Gesamtkalorienzahl von 1.000 Kalorien pro Tag nicht überschreiten. Sie sollten zudem auf fettige Speisen verzichten. Setzen Sie auf gesunde Fette, wie sie in Leinöl, Olivenöl oder Fisch enthalten sind und achten Sie darauf, dass Sie wertvolle Proteine zu sich nehmen. Je nach Durchhaltevermögen und Abnehmziel ist eine Dauer von wenigen Tagen bis zu einer Woche vorgesehen.

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Mit Sauerkrautsaft das Abnehmen beschleunigen

Das ist der schwierigste Teil der Sauerkraut-Diät: Zum Frühstück gibt es erstmal auf nüchternem Magen ein halbes Glas puren Sauerkrautsaft. Das bringt die Verdauung ordentlich in Schwung, was das Abnehmen fördert. Zudem beugt der Saft Heißhungerattacken vor, weil er sättigend wirkt.

Wichtig ist neben dem Kalorienlimit auch – wie bei den meisten Diäten –, dass Sie viel trinken, am besten Leitungswasser, Mineralwasser und Kräutertee. Pro Tag sollten Sie zwischen drei und vier Liter Flüssigkeit zu sich nehmen. Alkohol ist in dieser Zeit tabu.

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Welches Sauerkraut eignet sich zum Abnehmen?

Fertiges, pasteurisiertes Sauerkraut ist für die Diät nicht zu empfehlen, da ihm die Milchsäurebakterien fehlen, die das Kraut zu einem probiotischen Lebensmittel machen und für das Abnehmen wichtig sind. Kaufen Sie stattdessen Sauerkraut aus dem Fass oder aus dem Beutel. Vor dem Verzehr sollte es weder gewaschen noch durcherhitzt werden.

 

Vorteile der Sauerkraut-Diät

Die Sauerkraut-Diät ist nicht schwer durchzuführen und gibt keine allzu strengen Regeln vor. Anders als viele andere Diäten verursacht sie kein dauerhaftes Hungergefühl. Mit etwas Planung und einem abwechslungsreichen Speiseplan ist außerdem kein Nährstoffmangel zu befürchten. Außerdem ist die Diät ideal, wenn die Gewichtsabnahme schnell gehen muss. Möglich sind 1,5 Kilo in einer Woche.

 

Abnehmen mit Sauerkraut-Diät: Die Nachteile

Jede Diät, die in puncto Rezepte viele Freiheiten lässt und wenige Vorgaben macht, hat auch Nachteile: Wer bei der Diät nämlich zu einseitig isst, läuft Gefahr, an einem Nährstoffmangel zu leiden. Weil die Sauerkraut-Diät ein Kalorien-Maximum von nur 1.000 Kilokalorien am Tag vorgibt, ist nach der Diät ein Jo-Jo-Effek sehr wahrscheinlich, wenn die Ernährung im Anschluss nicht umgestellt wird.

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