Sanddorn - mit viel Vitamin C gegen Erkältungen

Sanddorn ist reich an Vitamin C. Die Pflanze wird gegen Erkältungen, trockene Haut und Neurodermitis eingesetzt. Sie soll auch die Wundheilung unterstützen.

Sanddorn hilft bei trockener Haut
Sanddornfrüchte enthalten siebenmal mehr Vitamin C als Zitronen. Das orangefarbene Öl macht trockene, rissige Haut wieder glatt und elastisch. Durch die schützende Wirkung der Vitamine C und E werden angegriffene Zellen repariert und der Feuchtigkeitsgehalt der Haut erhöht. Das Rezept: Mixen Sie für einen Schönheitsdrink 1 Mango, 300 ml Buttermilch, 200 ml Orangensaft, 100 ml Sanddornsaft, 3 EL Honig, der zusätzlich die Abwehr stärkt. Am besten einmal täglich trinken.© Fotolia
 

Sanddorn: Anwendung und Heilwirkung

Definition Sanddorn

Bezeichnung:Hippophae-rhamnoides              Familie:Ölweidengewächse               Gattung: Sanddorne (Hippophae)

Die Frucht des Sanddorns wird zu Extrakten und Säften verarbeitet. Durch Pressen wird Sanddornöl gewonnen. Volksmedizinische Anwendungsbereiche von Saft und Zubereitungen aus Sanddornfrüchten sind Erkältungen. Daneben werden Sanddornzubereitungen in Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitetet. Sanddornöl soll bei schlecht heilenden Wunden helfen und ist Bestandteil einiger Naturkosmetika, die bei trockener Haut oder Belastung durch Neurodermitis zum Einsatz kommen.

 

Im Sanddorn enthaltene Wirkstoffe

Vitamine (besonders:  C, ferner: B, E und P), Carotinoide, Flavonoide, organische Säuren, fettes Öl (Frucht und Samen)

 

Botanik

Der sommergrüne Sanddorn ist ein dorniger, zweihäusiger Strauch, der bis zu 6 Meter hoch wird. Er hat ein ausgeprägtes Wurzelsystem, das sich bis zu 3 Meter in die Tiefe und 12 Meter in die Breite ausdehnt. Er hat längliche, spitz zulaufende Blätter, deren behaarte Unterseite weißlich filzig aussieht. Von März bis Mai – noch vor den Blättern – entwickeln sich die vierzähligen Blüten. Die charakteristischen orangeroten bis gelben Beeren bildet die Pflanze dann von August bis Dezember aus. In ihnen befinden sich braune Samen mit einem weißen Kern.

 

Verbreitung

Wilde Vorkommen wachsen in ganz Nord- und Mitteleuropa und Zentralasien. Von den Pyrenäen bis Sibirien findet sich Sanddorn auf Sand- und Kiesböden. Dank des imposanten Wurzelsystems ist er relativ gut an Trockenheit angepasst. Aus diesem Grund wird Sanddorn als Erosionsschutz an steilen Böschungen und im Küstenbereich genutzt. Das kräftige Orange der Früchte macht ihn auch zu einer beliebten Zierpflanze in Gärten oder Parkanlagen.

 

Andere Namen für Sanddorn

Audorn, Haffdorn, Dünendorn, Rote Schlehe, Sandbeere, Seedorn, Weidendorn

Wissenswertes über Sanddorn

Dank des hohen Gehalts an Vitamin C – mehr als das 10-fache im Vergleich zu Zitronen oder Orangen – führt er auch den Beinamen „Zitrone des Nordens“.

Das könnte Sie auch interessieren
Themen
Copyright 2018 praxisvita.de. All rights reserved.