Rückruf von Reis und Pizzateig: Gefahr von Glassplittern und Metallteilen

Miriam Mueller-Stahl Medizinredakteurin

Lebensmittel-Rückrufe von gleich zwei Lebensmitteln: Es betrifft eine Reissorte einer bekannten Marke, die Glassplitter enthalten kann. Zudem wird ein Fertig-Pizzateig mit Tomatensauce zurückgerufen, da sich in der beigefügten Sauce Metallteile befinden können. Um welche Produkte es sich handelt und welche Supermärkte betroffen sind –  hier! 

 

+++28.07. Rückruf von Reis und Fertig-Pizzateig: Glassplitter und Metallteile+++

Wiederholt kommt es zu Lebensmittel-Rückrufen in Deutschland: Aktuell handelt es sich zum einen um eine Reissorte, zum anderen ist ein Fertig-Pizzateig mit Tomatensauce betroffen. Um Produkte dieser Marken handelt es sich.

 

Rückruf von Uncle Ben's Express-Basmati-Reis wegen Glassplitter-Gefahr

Der Hersteller Mars Food ruft bestimmte Chargen des Express-Basmati-Reis der Marke Uncle Ben's zurück, da in der Reissorte Glassplitter enthalten sein können.

 

Grund des Lebensmittel-Rückrufs: Glasteile im Reis

Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme, da in einzelnen Produkten Glasteile gefunden wurden.

Der Hersteller Mars Food weist darauf hin, dass Kunden den Reis keinesfalls verzehren sollen. Kunden können sich per Telefon unter 04231 943280 an den Hersteller wenden (montags bis freitags, 9 Uhr bis 19 Uhr). Auch per Mail ist der Hersteller unter kontakt@def.mars.com erreichbar.

Quelle:

Rückruf: Glassplitter – Mars Food ruft Uncle Ben’s Express Natur-Reis Basmati zurück, in produktwarnung.eu

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Rückruf von Fertig-Pizzateig mit Tomatensauce verschiedener Hersteller wegen Metallteilen

Des weiteren kommt es zu einem Rückruf von einem Fertig-Pizzateig mit Tomatensauce, der von den Herstellern Wewalka GmbH und Tante Fanny Frischteig GmbH verwendet wird. In der beigefügten Sauce können sich Metallteile befinden.

 

Der Hersteller Tante Fanny Frischteig GmbH ruft folgende Produkte zurück:

Fünf Marken sind von dem Rückruf des Herstellers Tante Fanny Frischteig GmbH betroffen:

 

1. Artikel: Mondo Italiano Pizzateig mit Tomatensauce

  • Inhalt: 600 Gramm
  • GTIN:  4316268588713
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 23.08.2020
  • Supermarkt: Netto Marken-Discount
 

2. Artikel: BACKINI Pizza-Kombi Pizzateig & fruchtige Tomatensauce

  • Inhalt: 600 Gramm
  • GTIN: 9120003417078
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 21.08.2020
  • Supermarkt: NETTO Stavenhagen und Handelshof
 

3. Artikel: GUT&GÜNSTIG Pizza Box

  • Inhalt: 600 Gramm
  • GTIN: 4311596464869
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 23.08.2020
  • Supermarkt: EDEKA
 

4. Artikel: PENNY READY. Backfertiger Pizzateig mit fruchtiger Tomatensauce

  • Inhalt: 600 Gramm
  • GTIN: 28292920
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 07.08.2020
  • Supermarkt: Penny-Markt GmbH
 

5. Artikel: JA! Backfertiger Pizzateig

 

Der Hersteller Wewalka GmbH ruft folgende Marken zurück

Der Rückruf gilt für folgende Marken des Herstellers Wewalka GmbH: 

 

1. Artikel: chef select & you Pizza Kombi

  • Inhalt: 600g
  • Mindesthaltbarkeitsdaten von 22.07.2020 bis einschließlich 22.08.2020
  • Supermarkt: LIDL Deutschland
 

2. Artikel: Cucina Pizzateig mit Tomatensauce

  • Mindesthaltbarkeitsdaten 17.07.2020 – 16.08.2020
  • Supermarkt: Aldi-Süd

Die Sauce sollte wegen den Metallteilen nicht verzehrt werden. Der Pizzateig gilt als unbedenklich. Verbraucher können das Produkt im jeweiligen Supermarkt zurückgeben und bekommen den Verkaufspreis erstattet.

Quelle: Rückruf: Metallteilchen – Verschiedene Hersteller rufen Backfertigen Pizzateig mit Tomatensoße zurück in produktwarnung.eu

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+++23.07. Rückruf von Löffeln und Eiswürfelset: Schadstoffe und Erstickungsgefahr+++

Erneut kommt es zu Lebensmittelwarnungen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Es sind sowohl Löffel als auch ein Eiswürfelset betroffen.

 

Rückruf von Löffel: Schadstoff-Gefahr

Die Fiskars Group ruft den Functional Form Löffel zurück. Es besteht der Verdacht, im Kochlöffel könnten zu viele gesundheitsschädliche Substanzen enthalten sein.

 

Grund des Rückrufs: Gefahr durch Schadstoffe

Es besteht der Verdacht, im Kochlöffel könnten mehr primäre aromatische Amine enthalten sein als es der Grenzwert erlaubt. Da der Kochlöffel mit Lebensmitteln in Kontakt kommt, besteht ein potenzielles Gesundheitsrisiko. Primäre aromatische Amine sind gesundheitsschädliche Substanzen, von denen einige als krebserregend eingestuft werden.  

Oberhalb des Barcodes auf der Verpackung befindet sich der Chargencode, mit dem der Kochlöffel identifiziert werden kann. Die Nummer lautet 191223. Der Löffel kann im Geschäft zurückgegeben oder gegen einen neuen Kochlöffel ausgetauscht werden.

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein aus.

 

Rückruf von Eiswürfelset: Erstickungsgefahr

Die Hanson Im- und Export GmbH ruft das Eiswürfelset, Sorte Früchte der Marke „Home Creation“ und „Crofton“ zurück. Das Set kann mit Lebensmitteln verwechselt und verschluckt werden.

 

Grund des Rückrufs: Erstickungsgefahr

Beim Eiswürfelset der Sorte Früchte kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Artikel mit Lebensmitteln verwechselt wird. Einzelne Teile aus dem Set könnten verschluckt werden. Dadurch besteht Erstickungsgefahr.

Alle ALDI Nord und Süd Filialen sind informiert. Der Artikel kann in der nächstgelegenen Filiale abgegeben werden.

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für alle Bundesländer aus. Das Produkt wird sowohl bei ALDI Nord als auch Süd verkauft.

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+++13.07. Rückruf von Fleisch und Salami: Gefahr von Parasiten und Salmonellen+++

Erneut kommt es zu einer Lebensmittelwarnung des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Es ist sowohl Wildschwein-Fleisch als auch Salami betroffen.

 

Rückruf von Wildschwein-Fleisch: Parasiten-Gefahr

Das Jagdhaus Rech ruft Wildschwein-Fleischstücke einschließlich Innereien zurück. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Wildschwein, welches nicht auf Trichinen getestet wurde, darin verarbeitet wurde. 

  • Produkt: Wildschwein-Fleischstücke einschließlich Innereien
  • Kaufdatum: 23.06.2020 bis 01.07.2020
  • Hersteller: Jagdhaus Rech
 

Grund des Rückrufs: Parasiten-Gefahr

Es besteht der Verdacht, in dem dem Wildschweinefleisch befände sich ein Wildschwein, das nicht auf Trichinen getestet wurde. Bei Trichinen handelt es sich um Fadenwürmer, die eine parasitäre Lebensweise haben. Durch den Verzehr von rohem Fleisch, in dem infektionsfähige Muskellarven enthalten sind, können sich Menschen anstecken. Symptome bei einer Ansteckung mit dem Parasiten sind Mattigkeit, Schlaflosigkeit, Durchfall und Erbrechen. Nach etwa ein bis zwei Wochen treten Muskelverhärtungen, Muskelschmerzen und Wassereinlagerungen im Gesicht auf.

Das Produkt wird in Rewe- und Edeka-Filialen verkauft. Die betroffenen Filialen sind informiert. Das Produkt wird auch ohne Kassenbeleg zurück erstattet. 

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aus.

 

Rückruf von Salami: Salmonellen-Gefahr

Die Firma Herm. Schepers & Comp. GmbH & Co. KG ruft die Salame Felino g.g.A. zurück. Es besteht der Verdacht auf eine mikrobielle Verunreinigung durch Salmonellen.

  • Produkt: Salame Felino g.g.A.
  • Verpackungseinheit: 100g
  • Mindesthaltbarkeit: 28.08.2020 und 04.09.2020
  • Hersteller: Firma Herm. Schepers & Comp. GmbH & Co. KG

 

 

Grund des Rückrufs: Gefahr durch Salmonellen

Es besteht der Verdacht, die Salami sei durch Salmonellen verunreinigt. Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen, gelegentlichem Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen wieder ab. Bei Säuglingen, Kleinkindern, Schwangeren, Senioren und immungeschwächten Personen kann die Krankheit schwerer verlaufen.

Das Produkt wird in Aldi Süd-Filialen verkauft. Die betroffenen Filialen sind informiert. Die Salami kann auch ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden.

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland aus.

 

Rückruf von Honig: Fremdkörper im Produkt

Die Fa. Landwirt Reiner Pigors ruft den Burtschützer Frühlingshonig – Deutscher Bienenhonig zurück. Im Honig können Fremdkörper in Form von Metallabrieb enthalten sein.

  • Produkt: Burtschützer Frühlingshonig - Deutscher Bienenhonig
  • Verpackungseinheit: 250g-Glas und 500g-Glas
  • Mindesthaltbarkeit: 29.05.2021
  • Hersteller: Fa. Landwirt Reiner Pigors

 

 

Grund des Rückrufs: Gefahr durch Metallabrieb

Es wurde Abrieb vom Honig-Rührgerät im Produkt gefunden. Aus diesem Grund ruft der Hersteller alle betroffenen Gläser zurück.

Alle regionalen Verkaufsstätten sind informiert. Der Honig kann zurückgegeben oder umgetauscht werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die beiden Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt aus.

Quelle:

Bundesamt für Verbaucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

 

+++08.07. Rückruf von Süßigkeiten und Käse: Gefahr von Erstickung und Listerien+++

Erneut kommt es zu einer Lebensmittelwarnung des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Es sind sowohl Süßigkeiten als auch Käse betroffen.

 

Rückruf von Mini Frucht Pudding: Mögliche Erstickungsgefahr

Die AsRopa Food GmbH ruft ihren HOGOMAS Mini Frucht Pudding zurück. Durch den Zusatzstoff Carrageen (E 407) besteht Erstickungsgefahr.

  • Produkt: Mini Frucht Pudding
  • Verpackungseinheit: 24 x 365g
  • Mindesthaltbarkeit: 28.11.2020
  • Hersteller: AsRopa Food GmbH

 

 

Grund des Rückrufs: Erstickungsgefahr durch Zusatzstoff

Durch den Zusatzstoff E 407 besteht Erstickungsgefahr an HOGOMAS Mini Frucht Pudding der Sorte Nata de Coco. Der auch als Carrageen bekannte Zusatzstoff wird als Gelier- und Verdickungsmittel verwendet. AsRopa Food GmbH hat die betroffenen Filialen informiert. Das Produkt kann ohne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden. Die Kosten werden erstattet.

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die Baden-Württemberg, Bayer, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein aus.

 

Rückruf von Almbauernkäse: Listerien-Gefahr

Die Hamberger Großmarkt GmbH ruft den Bio Almbauernkäse 15% Fett zurück. Es besteht eine mögliche Listerien-Gefahr.

  • Produkt: Bio Almbauernkäse 15% Fett i. Tr.
  • Mindesthaltbarkeit: unabhängig
  • Hersteller: Hamberger Großmarkt GmbH
 

Grund des Rückrufs: Listerien-Gefahr

Der Hersteller kann nicht ausschließen, dass der Käse mit sogenannten Listeria monocytogenes kontaminiert ist. Listerien können schwere Magen-/Darmerkrankungen auslösen. Besonders bei Schwangeren, kleineren Kindern, älteren Menschen oder Immungeschwächten können sehr ernste Krankheitsverläufe auftreten.

Alle Hamberger Verkaufsstätten sind informiert. Der Käse kann dort auch ihne Vorlage des Kassenbons zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird erstattet.

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die beiden Bundesländer Bayern und Berlin aus. Der Käse wird in allen Hamberger Großmärkten verkauft.

Quelle:

Bundesamt für Verbaucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

 

+++06.07. Rückruf von Eiern und Marmelade wegen Gefahr von Gift und Glassplittern+++

Erneut kommt es zu einer Lebensmittelwarnung des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit: Es sind sowohl Freilandeier als auch eine Marmelade betroffen.

 

Rückruf von Freilandeiern: Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten

Der Bauernmarkt Honerkamp startet einen Rückruf der Freilandeier und warnt vor einer Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten.

  • Produkt: Freilandeier
  • Verpackungseinheit: lose, 6er und 10er
  • Mindesthaltbarkeit:10.07.2020 bis 01.08.2020
  • Hersteller: Honerkamps Bauernmarkt KG

 

 

Grund des Rückrufs: Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten

Innerhalb einer Untersuchung wurde eine Höchstgehaltsüberschreitung von Umweltkontaminanten (dioxinähnliche PCB und ndl-PCB) nachgewiesen. Dies sind chemische Rückstände von Stoffen, welche über die Umwelt auf Lebensmittel kommen. Honerkamps Bauernmarkt KG hat die betroffenen Handelsunternehmen entsprechend informiert und aus dem Handel genommen. Die Rücknahme erfolgt auch ohne Vorlage des Kassenbons.

        

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die beiden Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen aus. Die Freilandeier werden in Edeka-Märkten vertrieben.

 

Rückruf von Marmelade: Glassplitter-Gefahr

Hersteller Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH warnt vor möglichen Glassplittern in der Waldheidelbeer-Marmelade.

  • Produkt: Waldheidelbeer-Marmelade
  • Verpackungseinheit: 340g
  • Mindesthaltbarkeit: 12.08.2022
  • Hersteller: Lausitzer Früchteverarbeitung GmbH

 

Grund des Rückrufs: Vorsicht, Glassplitter

Aufgrund möglicher Glassplitter im Produkt, wird die Marmelade vom Hersteller zurückgenommen. Beim Verzehr drohen Schnittverletzungen in der Mundhöhle sowie in der Speiseröhre. Des Weiteren können Atemnot mit entsprechenden Folgen drohen. Die betroffenen Handelsunternehmen sind informiert.    

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen aus.

Quelle: 

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

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+++23.06. Rückruf von Cola und Käse: Gefahr von Glassplittern und Listerien+++

Erneut kommt es zu Rückrufen von Lebensmitteln: Sowohl eine Colamarke als auch eine Käsesorte sind betroffen. Vor diesen Produkten warnt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

 

Rückruf von Cola: Glassplitter-Gefahr

Der Hersteller Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH startet einen Rückruf des afri Cola Getränkes und warnt vor Glassplittern.

  • Produkt: afri Cola 10 mg Coffein und afri Cola ohne Zucker
  • Gebinde: 1 l Glasflasche 
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 12.03.2021 und 13.03.2021,16.03.2021 und 17.03.2021 sowie 08.06.2021 und 09.06.2021 
  • Hersteller: Niehoffs Vaihinger Fruchtsaft GmbH 

Grund des Rückrufs: Achtung, Glassplitter!

Laut des Flaschenherstellers sind die betroffenen Flaschen mangelhaft stabil. Dadurch könnte es zu einer Rissbildung und dem Zerbersten der Flaschen kommen. Glassplitter könnten so zu schlimmen Verletzungen an den Händen, im Gesicht oder im schlimmsten Fall in Mund und Rachen führen. Das Getränk selbst ist nicht schädlich.

Welche Bundesländer sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht eine Warnung für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen aus. Seitens des Unternehmens wurden keine regionalen Einschränkungen kommuniziert.

 

Rückruf von Käse: Listerien-Gefahr

Die österreichische Firma Bioalpin ruft Schnittkäse aus der Biosennerei Hatzenstädt aufgrund möglicher Listerien-Gefahr zurück.

  • Produkt: „Bio vom Berg - Tiroler Bio-Almbauernkäse“ oder „Hatzenstädter Almbauernkäse 25%“  Schnittkäse
  • Mindesthaltbarkeitsdaten: 14.06. und 18.06. und 22.06. und 29.06. und 02.07. und 09.07. und 12.07. und 20.07. und 24.07.
  • Hersteller: Sennereigenossenschaft Hatzenstädt

Grund des Rückrufs: Listerien-Gefahr

Das Produkt könnte laut Hersteller mit „Listeria monocytogenes“ verunreinigt sein und zu einer sogenannten Listeriose führen. Der Erreger ist das Bakterium Listerien, dass Übelkeit, Erbrechen oder Fieber auslösen kann. Die Symptome ähneln können somit einer Grippe ähneln, wenn besonders viele Erreger aufgenommen werden. Die Listeriose kann auch harmlos verlaufen.

Diese Menschen sind besonders bedroht

Gerade kleine Kinder und Immungeschwächte können gefährlichere Symptome wie eine Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung entwickeln. Und auch Schwangere sind besonders gefährdet, denn während einer Schwangerschaft kann es durch eine Listerieninfektion zur Fehlgeburt kommen.

Welche Länder sind betroffen?

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit spricht die Warnung für die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein aus.

Quelle: 

Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

 

+++ 15.06. Lebensmittelrückruf bei ALDI Nord: Glassplitter in Marmelade +++

Der Discounter ALDI Nord startet einen Lebensmittelrückruf und warnt, dass die betroffene Marmelade aufgrund möglicher Glassplitter auf keinen Fall verzehrt werden darf.

  • Produktbezeichnung: Heidelbeer Konfitüre extra 370g
  • Marke: TAMARA
  • Mindesthaltbarkeitsdatum: 17.09.21
  • Hersteller: W.L. Ahrens GmbH & Co. KG, Abtsbrede 129, 33098 Paderborn

Das Produkt wurde laut ALDI Nord zum Schutz der Verbaucher bereits aus dem Warenverkehr genommen. Andere Artikel des Lieferanten und andere Mindesthaltbarkeitsdaten der genannten Marmelade seien nicht betroffen. 

Akute Gefahr im Falle des Verzehrs

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit rät dringend von einem Verzehr der Marmealde ab, da in dem Produkt vereinzelt Glassplitter enthalten sein könnten. Diese könnten zu schwerwiegenden inneren Verletzungen und Blutungen im Mundbereich, aber auch in der Speiseröhre oder dem Magen-Darm-Trakt führen.

Welche Filalien sind betroffen?

Das BVL spricht seine Warnung für die Bundesländer Berlin, Bremen, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen aus. Dazu informiert Aldi Nord selbst, dass ausschließlich die ALDI Gesellschaften Bargteheide, Berlin, Beucha, Beverstedt, Datteln, Grammetal (Weimar), Greven, Hann. Münden, Herten, Hesel, Jarmen, Bad Laasphe, Lingen, Barleben (Meitzendorf), Mittenwalde, Nortorf, Radevormwald, Rinteln, Salzgitter, Seevetal, Schloß-Holte, Lehrte-Sievershausen, Werl, Weyhe, Wilsdruff und Wittstock mit der Marmelade beliefert wurden. Ob die von Ihnen besuchte Aldi Filiale einer der betroffenen Gesellschaften angehört, können sie auf der Webseite der Supermarktkette Aldi Nord überprüfen.

Produkt-Rückruf: TAMARA Heidelbeerkonfitüre extra, 370g, in: aldi-nord.de

+++12.06. Lebensmittel-Rückruf: Bundesamt warnt bei diesen Süßigkeiten vor Ersticken+++

Lebensmittel-Rückruf von Gelee-Süßigkeiten: Das Bundesamt für Verbraucherschutz warnt nun vor möglicher Erstickungsgefahr beim Verzehr verschiedener Sorten der sogenannten „ABC Jelly Cups“ des japanischen Herstellers Tsang Lin Industries Ltd. Laut Bundesamt für Verbraucherschutz seien alle Bundesländer davon betroffen. Unabhängig von Mindesthaltbarkeitsdaten und Chargennummern bestehe die Gefahr, insofern die Zusatzstoffe Carrageen (E 407) und Johannisbrotkernmehl (E 410) enthalten sind.

Diese Sorten sind betroffen

Die Warnung bezieht sich dabei speziell auf folgende Produkte:

  • Girl Jelly Fruity Bites
  • Boy Jelly Fruity Bites
  • Fruitery Jelly Assorted Jar
  • Fruitery Jelly Assorted Bag
  • Pentagon Cup Jelly Snack Bag
  • Pentagon Cup Taro (Bag)
  • Pentagon Cup Taro (Jar)
  • Assorted Jelly Snack

 

Quelle:

Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

+++11.06. Das zurückgerufene Lebensmittel: Mini-Wassermelonen+++

Lebensmittel-Rückruf bei ALDI Nord: Es handelt sich um Mini-Wassermelonen, die Pestizide enthalten.

  • Produktbezeichnung: Mini-Wassermelonen, Kl. 1
  • GGN: 4052852232968
  • Lieferant: Catman North GmbH

Ursache des Lebensmittel-Rückrufs

Bei Untersuchungen wurden in einer Porbe der Mini-Wassermelonen laut des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit "Rückstände des Pflanzenschutzmittels Oxamyl über der Höchtsmenge" festgestellt. Gemäß des Verbaucherschutzes wurde die Lebensmittelware mit der beannten GGN nun aus dem Verkauf genommen. Andere Artikel desselbigen Lieferanten "Catman North GmbH" seien nicht betroffen, so die Supermarktkette.

Was ist Oxamyl?

Der Wirkstoff Oxamyl wird in Pflanzenschutzmitteln, sogenannten Insektiziden, verwendet. In Deutschland, Östereich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht zugelassen, da er von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als akut toxisch eingestuft wird. Doch in einigen anderen EU-Staaten wird der hochgifte Wirkstoff dennoch gegenwärtig als Insektizid eingestzt. Symptome einer Oxamylvergiftung können unter anderem sein:

  • Muskelschäche 
  • Schwindel 
  • Übelkeit und Erbrechen 
  • Kopfschmerzen
  • Bauchschmerzen

Welche Filalien sind betroffen?

Betroffene Länder laut BVL sind Berlin, Bremen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt. Dabei informiert Aldi Nord, dass die betroffene Ware ausschließlich in den ALDI Gesellschaften Greven, Herten, Hesel, Lehrte-Sievershausen, Lingen, Radevormwald, Salzgitter und Weyhe angeboten wurde. Ob die von Ihnen besuchte ALDI-Filiale einer der genannten Gesellschaften angehört und von dem Lebensmittelrückruf betroffen ist, können sie mithilfe der Internetseite von ALDI Nord in Erfahrung bringen.

 

Quelle:

Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, in: lebensmittelwarnung.de

Produkt-Rückruf: Mini-Wassermelonen, Kl.1 , in: aldi-nord.de

Oxamyl, in: Weltgesundheitsorganisation (WHO)

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